Holznachfrage in China wird sich verdoppeln
Volkmar Michler in Profit Radar zum Thema Agrar-Rohstoffe
vom 2. Oktober 2008, 19:00 Uhr
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Waren es nun „grüne" Olympische Spiele in Peking, wie es die chinesische Regierung versprochen hatte? Um ganz ehrlich zu sein: Ich weiß es nicht. Denn ich habe die Olympischen Spiele ohne jegliches Fernsehen nur am Rande aus französischen Zeitungen verfolgt. Denn ich habe mich den Sommer über in Südfrankreich aufgehalten.
Doch die Botschaft, die man der Welt übermitteln will, ist eindeutig: „China kann stolz auf sich sein." Man will sich als Organisationsgenie, als Sportsupermacht präsentieren, die sich auch um Behinderte rührend kümmert. Dass dabei die stolze Supermacht häufig mit brachialen Methoden vorgeht, lässt sich nur noch mühsam unter den Teppich kehren. Interessanterweise wurde erst zum Ende der Paralympischen Spiele der Skandal um mit Chemikalien verseuchte Baby-Nahrung bekannt.
Ein anderes Desaster in China ist aber schon längst sichtbar und lässt sich auch nicht mehr verbergen - die massiv fortschreitende Wüstenbildung. Denn das Wachstumswunderland China leistet sich ein gigantisches Abholzungsproblem. Bisher wurden die Wälder ohne irgendeine ökologische Planung abgeholzt.
Die Folge: Seit Jahren ist eine verheerende und kaum zu stoppende Wüstenbildung in Gang gekommen, die immer mehr Land unter dem Sand ersticken lässt. Die Hauptstadt Peking wird deshalb immer wieder von schwereren Sandstürmen heimgesucht.
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