Hoher Euro belastet kurzfristig
Andreas Wolf in DAX Daily
vom 29. Februar 2008 08:30 Uhr
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Ich hatte es ja schon am Dienstag angekündigt: Der starke Euro könnte, so er dann noch stärker wird, zur Belastungsprobe für den DAX werden. Mit einem Wechselkursverhältnis von 1,52 US-Dollar für einen Euro hat die europäische Gemeinschaftswährung seit Dienstag rund einen Cent pro Tag gewonnen. Das die negativen Belastungen bei weitem nicht mehr in dem Ausmaß auf die DAX-Unternehmen wirken, ist längst bekannt. Viele von ihnen produzieren bereits in Dollar- oder auch anderen, günstigeren Währungsräumen. Dennoch preist der Aktienmarkt zunächst einmal einen Malus auf Vorschuss ein. Von langer Dauer wird dieses Thema am Aktienmarkt nicht sein. Stattdessen wird man sich sehr bald wieder mit dem möglichen Ende des Zinssenkungszyklus in den USA beschäftigen.
Zurück zum DAX: Der erneute Rückschlag auf 6.860 Punkte hat die Hoffnung auf eine kurzfristige Überwindung der 7.060 Punkte wieder verringert. Technisch gesehen hat sich an der Situation aber nicht viel verändert. Immer noch handelt der DAX in der Seitswärtsspanne zwischen 6.750 und 7.060 Punkten. Aufgrund seiner schnellen Bewegungen bleiben ihm daher die Türen zu beiden Seiten hin offen. Die Vorbilder Dow Jones und S&P500 haben ihre kurzfristigen Kaufsignale vom Mittwoch auch bisher nicht negiert. Die Spanne beim DAX dürfte heute zwischen 6.750 und 6.901 Punkten liegen.
Konjunkturdaten: USA: Konsumklima Uni Michigan Februar
Unternehmensbereich: Escada AG und Schwarz Pharm AG, Jahresabschluss
Wichtige Marken:
Unterstützungen: 6.680;6.770; 6.830
Widerstände: : 6.902; 6.951;7.002
Viel Glück, Erfolg und ein schönes Wochenende!
Andreas Wolf
