Hintergrundinformationen zu Arnold Schwarzenegger
unserem Korrespondenten Bill Bonner in Paris in Investors Daily
vom 05. September 2003 18:00 Uhr
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*** Und was ist das? China hat den Mindestreservesatz für seine Banken von 6 % auf 7 % erhöht. Warum sollten wir uns darum kümmern? Es ist so, dass China die letzte "Spekulationsblasen-Volkswirtschaft" ist – begünstigt durch den Dollarstandard. Chinesische Offizielle haben beobachtet, was in Lateinamerika, Japan, Malaysia, Thailand und den USA passiert ist – wie sich eine Flut von Dollarnoten über die ganze Welt verteilt hat. Haben sie daraus etwas gelernt? Versuchen sie, Luft aus der Spekulationsblase im eigenen Land zu lassen, bevor diese zu groß wird? Werden sie das tun können, was Alan Greenspan nicht konnte – eine Spekulationsblase erkennen und sie frühzeitig einstechen? Mehr dazu und zu anderen Dingen (inklusive Investment-Möglichkeiten in China) ... nächste Woche ...
*** In der Zeitung Le Monde konnte ich am Mittwoch auf der Titelseite mehr über den Mann lesen, der der nächste Gouverneur von Kalifornien werden könnte. Sie kennen ihn alle: Arnold Schwarzenegger.
"1966 beherrschte ein Ehepaar (Wag und Dianne Bennett) die Londoner Bodybuilder-Szene. Wag saß in der Jury für den Wettbewerb 'Mister Universum', an dem ein 19 Jahre alter Österreicher – ein gut aussehendes Kind, das nur rudimentär Englisch sprach – teilnahm."
"Instinktiv realisierte Wag, dass er einen Star sah. 'Schwarzie' – so nannten sie ihn damals – zog zu den Bennetts und ihren 6 Kindern in ihr Haus in der Romford Road. 'Arnold hatte alle Attribute, um ein Champion zu werden. Seine Beharrlichkeit beim Training war unglaublich', erinnert sich Dianne Bennett."
"Zwei Jahre lang schlief dieser Mensch aus Graz auf der Couch der Bennetts. Er ging kaum aus, er vermied die Pubs, und machte den jungen Mädchen, die in der Sporthalle arbeiteten, seine Aufwartung. Dianne bügelte seine Hemden und seine Hosen. Jeden Morgen machte sie ihm das Frühstück, ein Omelett aus 8 Eiern und einem enormen Steak."
"1968 folgte Arnold dem Rat der Bennetts und wanderte in die USA aus ..."
*** Ich lese oft die ausländische Presse, nur um zu sehen, was sie über die Amerikaner schreibt. Auf der Titelseite vom Le Monde wundert sich Patrick Jarreau über die technischen Fähigkeiten der Amerikaner: "Keiner wagt es, an der technischen Meisterschaft und Professionalität der Amerikaner zu zweifeln", beginnt er. Dennoch ging in den letzten drei Jahren alles, das technisch gesehen falsch gehen konnte, auch schief. Zunächst einmal, so bemerkt er, war selbst das Zählen der Stimmen (bei der letzten Wahl des Präsidenten) in Florida eine Herausforderung, die durch den Obersten Gerichtshof gelöst werden musste. Ein Jahr später offenbarten Terroristen, die nur mit Messern bewaffnet waren, eine außerordentliche Schwäche des Sicherheitssystems der Nation. Dann, im Februar 2003, stürzte das Space Shuttle ab. Und schließlich, so Jarreau weiter, ist es schlimm genug, dass sie das Elektrizitätssystem im Irak nicht zum Funktionieren bringen – aber sie waren ja noch nicht einmal fähig, zu Hause die Lichter am Brennen zu halten."
*** Die französische Presse schwitzt immer noch unter der schon vergangenen Hitzewelle. Jede Woche wird über die Todesfälle der Hitzewelle diskutiert.
"Es hätte früher eine Warnung geben sollen", so ein Artikel im Figaro. Ich frage mich, was für eine Warnung das hätte sein sollen:
"Vorsicht, es ist heiß! Bleiben Sie cool, oder Sie könnten sterben!"
Vielleicht hätte die Regierung Freiwillige finden sollen, die alte Leute besucht hätten – um sie zu zwingen, Wasserflaschen zu trinken.
*** Wo wir gerade von Warnungen sprechen – die Franzosen sind sogar noch verrückter als die Amerikaner, wenn es um Zigaretten geht. Man kann zwar fast überall rauchen, aber jetzt steht auf den Zigarettenpackungen ganz dick gedruckt: "Zigaretten töten!" Oder: "Rauchen führt zu einem langsamen und schmerzvollem Tod!" Oder: "Das Rauchen von Zigaretten macht Männer impotent!"
Niemanden scheint es zu kümmern, dass die Warnungen ein Schwindel sind. So weit ich weiß, ist noch nie gezeigt worden, dass das gelegentliche Rauchen einer Zigarette Schaden anrichtet. Und die Warnungen erwähnen auch nicht, dass das Rauchen auch positive Effekte hat. Wenn man z.B. sich so fühlt, als ob man jemanden töten will – dann kann man sich hinsetzen und eine rauchen. Und wenn man zu Ende geraucht hat, dann ist dieser fatale Instinkt vorüber. Oder – wenn man den französischen Warnungen glaubt, dann ist man selber tot.