Hilfe auf dem Weg ins Grab?
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte
vom 6. Februar 2012, 07:30 Uhr
ENL5454
Es gibt viele Dinge, die ich wissen will. Zum Beispiel, ob Tom Friedman eine Metapher erkennt, wenn er sie schreibt. Oder ob er als Kind eine Form von Gehirnverletzung erlitten hat, welche ihn dazu geführt hat, dass er mit den Leben von Millionen Menschen experimentieren will - denn er wollte den Irakkrieg, um zu sehen, ob ein neuer Irak eine Demokratisierung der arabischen Welt einläuten würde.
Offensichtlich las Friedman einen Bericht des Jahres 2002, welcher besagte, dass der Irak ein "Defizit an Freiheit, ein Defizit an Wissen und ein Defizit an Gleichberechtigung der Geschlechter" habe. Das war genug für ihn; er war bereit, als Ergebnis davon einen Krieg zu beginnen.
Nun, vielleicht wäre auch ich in Bezug auf den Irak neugieriger gewesen, wenn die großen Themen so klar dagelegen hätten. Und jetzt, wo der "Test" abgeschlossen ist, ist Friedman glücklich:
"Ich weiß nicht, ob der Irak es schaffen wird...aber diese Möglichkeit zu eröffnen, war eine wichtige Errungenschaft...ich habe nichts als Respekt für die Amerikaner, Briten und Iraker, die den Preis gezahlt haben, um dies möglich zu machen."
Ja, danke an die Toten...wir werden sehen, zu was es führen wird, wenn man in ein ausländisches Land einfällt, viele Leute tötet, viel Geld ausgibt und sich dann wieder zurückzieht. Vielen Dank.
Aber vielleicht hat auch Friedman eine versteckte Agenda. Vielleicht spielt er nur den Idioten, den er in der Öffentlichkeit gibt. Vielleicht hilft er auch nur den USA auf ihrem Weg des Schicksals. Denn alle Imperien sterben.
Vielleicht hat Friedman erkannt, dass dies unausweichlich ist. "Je früher, desto besser", sagt er sich vielleicht. Und veranlasst die USA zu Ausgaben von 3 Billionen Dollar für einen sinnlosen Krieg, nur um den USA auf dem Weg ins Grab zu helfen.
Zum ersten Teil von: Wilder Liquiditätsritt
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Monetenmann (06.02. 2012 08:13 Uhr):
Wirkt noch der Kater vom Wochenende? Abgesehen von dem sarkastischen "danke an die Toten" und dem konspirativen Ansatz "vielleicht hat er eine versteckte Agenda und spielt der nur den Idioten" ziemlich flacher Beitrag. Mr. Bonner, Sie können es besser ;-)
Antworten - Kommentar von Bernard (06.02. 2012 10:15 Uhr):
Ja das stimmt, der Herr. Friedman hat nur die USA auf dem Weg ins Grab geholfen. Ada Smith, sagte, alle Ländern die in die Sklaveirei involviert waren, werden eines Tag Problemen haben, das sehen wir Heute.
Antworten - Kommentar von bibo (06.02. 2012 16:00 Uhr):
Nachtrag: Ach, ich habe noch eine Lichtgestallt vergessen, einen kriegführenden Friedensnobelpreisträger (HERR ERBARME DICH UNSER) obama. Die Marionette der internationalen Hochfinanz.
Antworten- Antwort von Peter Harting (08.02. 2012 00:34 Uhr):
Na so was! Liest er doch seine Zeilen und achtet auf die Kommentare? Das wäre ein Wunder, aber solche soll es auch geben. Aber wenn "bibo" eine Erfindung ist, dann eine geistreiche! Danke für den Einfall, der inhaltlich jedoch jedem klar sein sollte.
- Antwort von bibo (08.02. 2012 15:38 Uhr):
Schade, dass Sie meinen Kommentar nicht eingestellt haben und nur den Nachtrag. Peter Harting möge dem investor verlag verzeihen oder ist es dort die Schere im Kopf???
- Antwort von Peter Harting (08.02. 2012 00:34 Uhr):
- Kommentar von Heinz Wolf (10.02. 2012 11:33 Uhr):
In meinen Augen gibt es keinen gerechten Krieg. Solche Spinner sollen sich selbst in die Schützengräben bewegen. Der 2. Weltkrieg hat meine Familie kaputt gemacht und meinem Vater einen "Ehrenplatz" auf dem Soldatenfriedhof in Lommeln (Belgien) gebracht.
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