Hewlett Packard profitiert von Übernahme
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 20. Februar 2004 18:00 Uhr
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HP konnte seinen Gewinn im ersten Quartal steigern, das ist allerdings der PC-Sparte zu verdanken. Damit hat sich die Übernahme des PC-Herstellers Compaq im Nachhinein als die richtige Strategie erwiesen.
Der Umsatz von HP stieg von 17,9 Mrd. $ um 9 % auf 19,5 Mrd. $ gestiegen. Dieser Anstieg ist aber auf den schwachen Dollar zurückzuführen. Ohne Währungseffekt verbleibt ein Plus von nur einem Prozent. Der Nettogewinn stieg von 721 Mio. $ auf 936 Mio. $. Der Gewinn vor Sonderposten belief sich auf 1,08 Mrd. $ oder 35 Cent je Aktie nach 877 Mio. $ oder 29 Cent im Vorjahreszeitraum. Die Erwartungen der Analysten wurden damit getroffen.
Beim PC-Geschäft stieg der Umsatz um 20 Prozent auf 6,2 Mrd. $. Der operativen Gewinn steig um knapp 100 % auf 62 Mio. $.
Bei der Drucker-Sparte wurde ein Umsatzplus inklusive Währungseffekte von nur 6 % auf 5,9 Mrd. $ erzielt. Analysten hatten mit wesentlich mehr gerechnet.
Beim Ausblick auf das laufende zweite Quartal rechnet HP mit einem Umsatz von 19,2 Mrd. $ bis 19,6 Mrd. $. Der Gewinn je Aktie vor Sonderposten soll bei 34 Cent je Aktie liegen.