Heute: Kommt nach dem Öl-Kaufsignal jetzt das Gold? (Teil1)
Jürgen Nowacki in Investoren Wissen zum Thema Gold als Geldanlage
vom 2. Februar 2011, 16:00 Uhr
ENL5454
Seit Montag beschäftigen wir uns anhand von praktischen Beispielen, wie zuletzt Öl, mit der Intermarket-Analyse und kombinieren sie mit einfachen Hilfsmitteln der TA wie Gleitenden Durchschnitten und Indikatoren.
Heute gehen wir der Frage nach, ob sich das Kaufsignal, das wir am Montag im Öl bekommen haben, auch im Gold bemerkbar macht. Den hohen Gleichlauf von steigenden Öl und Goldpreisen hatten wir Ihnen ebenfalls am Montag als Beispiel einer Intermarketanalyse präsentiert. Aber wie sieht es jetzt ganz konkret aus?
Indexbestandteile können Aufschluss geben
Wir sind es gewohnt, im hektischen Tagesgeschäft nur noch auf den Zielmarkt unserer Begierde zu schauen oder einen ganzen Index wie den DAX unter die Lupe zu nehmen. Da es aber auch unser Bestreben ist, früher als andere Marktteilnehmer am Markt zu sein, kann es hilfreich sein, hinter einen Index zu schauen und sich ein Bild über die technische Situation der Indexbestandteile zu machen, um dann auf die weitere Indexentwicklung zurückzuschließen.
Der Goldpreis hält sich noch zurück, aber nicht mehr lange
Der XAU Gold- und Silberminenindex, den wir Ihnen morgen zeigen werden, beinhaltet 28 Produktionsunternehmen. Viele von Ihnen zeigen ein ähnliches Bild wie der folgende Chart von Barrick Gold (ABX). Offensichtlich hat der Gleitende Durchschnitt MA200 (rot), der als Unterstützung für langfristige Trends gute Dienste leistet, gehalten. Eine Bestätigung für diese Einschätzung erfolgt, wenn ABX auch den kurzfristigen Gleitenden Durchschnitt MA50 (blau) von unten nach oben schneidet. Aber für eine genauere Prognose ist dieser Chart noch zu ungenau, weshalb wir jetzt unsere bewährten Indikatoren ins Spiel bringen.
Gleitender Durchschnitt MA200 (rot) hat gehalten
Chart1
Zum zweiten Teil von: Harmony Gold Mining (HMY) lädt zum Kauf ein
