Hedgefonds - Investmentlegende Jim Rogers äussert sich
Andreas Lambrou in Rohstoff Daily zum Thema Fonds
vom 06. Februar 2007 20:45 Uhr
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Liebe Leser,
Heute las ich, dass sich nun auch Jim Rogers zu den Fehlspekulationen der Hedge Fonds geäussert hat. Unser aller Rohstoff Guru sieht diese bald am Galgen hängen und mit ihnen die Basismetalle.
Rogers sieht schwarz
Jim Rogers, ehemaliger Partner von George Soros, Weltenbummler, Buchautor und Rohstoff Guru äusserte sich auf einer Investorenkonferenz in Sydney zu den Hedge Fonds Debakeln.
Rückblick:
Wir erinnern uns… im vergangenen Jahr beobachteten wir Brian Hunter und seinen Amaranth Hedge Fonds bei der unehrenvollen Aufgabe über acht Milliarden US Dollar in den Sand zu setzen. Hunter hatte sich schlichtweg bei Erdgas Futures verspekuliert… eine falsche Long – Short Strategie und schwups war alles vorbei.
Und nun auch noch Red Kite. Wie ich ihnen gestern berichtet habe, hatte sich Red Kite bei den Basismetallen verspekuliert. Verlust : Schätzungsweise 300 Millionen US Dollar.
Naht das Ende der Hedge Fonds? Nun, das ist ein bisschen sehr schwarz gesehen, aber es könnten durchaus weitere Einbrüche folgen.
Rohstoff Guru Jim Rogers zumindest ist überzeugt davon.
Auch auf Private Equity Firmen sieht er eine Korrektur zu kommen, denn in den letzten Jahren wurde viel Geld in Rohstoff Futures gespült.
Rogers Begründung Tatsächlich beobachteten wir in den vergangenen sechs Monaten Verluste in einigen Rohstoffen. Von Erdöl braucht man gar nicht zu sprechen, aber auch einige Basismetalle haben stark gelitten. Sogar Rogers eigener, 1998 ins Leben gerufener „Rogers International Commodity Index“ verlor seit August letzten Jahres runde 20 %. Obwohl man nicht vergessen darf zu erwähnen, dass der Index sich in den letzten fünf Jahren erst einmal verdoppelt hatte.
Nun, Rogers zumindest sieht graue Streifen am Horizont vieler Basismetalle auftauchen. Die Preise für Zink und Nickel glaubt er, sind im Grunde zu hoch. Er hält die Preise für überhitzt und sieht schon eine Blase. Was mit Blasen geschieht, wissen wir alle…..sie sind gemacht um zu Zerplatzen.
Dafür hält Rogers nach wie vor am Erdöl fest. Preise von 100 US Dollar pro Fass ….so seine Prognose……doch wann hat er nicht gesagt.