Harte Sparmaßnahmen in Irland
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 18. Oktober 2011, 07:30 Uhr
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Jose Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, hat Irland für sein Sparprogramm gelobt. Irland scheint zurück auf die Füße zu kommen.
Aber Moment. Was ist das? Das Wall Street Journal berichtet, dass Irland weitere 5 Mrd. Dollar sparen muss. Laut der Zeitung muss das Land 4 Mrd. Euro im Haushalt einsparen, um Vorgaben für den Haushalt 2012 zu erfüllen, und das Land sollte noch mehr einsparen, um die Finanzmärkte zu beeindrucken.
Reduzierung des Haushaltsdefizits
Die Europäische Union und der IWF verlangen, dass das irische Haushaltsdefizit von rund 10% des BIP im laufenden Jahr auf 8,6% im nächsten Jahr reduziert wird. Um das zu erreichen, muss die irische Regierung "mindestens" 3,6 Mrd. Euro einsparen oder die Steuern erhöhen.
Und die irische Regierung wird dazu ermutigt, noch größere Einsparungen vorzunehmen, um das Haushaltsdefizit bis 2015 auf 1% des BIP zu senken. Das wäre erheblich niedriger als das 3%-Ziel, welches EU und IWF vorgeben.
Deshalb wird das Messer zuschneiden. Wie lange wird es dauern, bis die Iren heulen werden?
Überall nur Zombies
Zombies rechts von mir. Zombies links von mir. Überall Zombies. Als Ronald Reagan das erste Mal ins Weiße Haus einzog, da wurden nur 30% der US-Bevölkerung mit staatlichen Leistungen unterstützt. Und dann kamen die Bush Jahre...die Clinton Jahre...die Bush II Jahre...und jetzt die Obama Jahre. Und Jahr für Jahr, ob Republikaner oder Demokraten, da war eine Konstante...oder fast Konstante: Immer mehr Zombies. Die einzige Ausnahme war ein kurzer Zeitraum am Ende der Clinton-Jahre. In allen anderen Jahren nahm die Zahl der Zombies zu. Und jetzt sind fast die Hälfte aller Haushalte von einer Form von staatlichen Leistungen abhängig.
Ein Sechstel bezieht Sozialleistungen
Das Wall Street Journal berichtet, dass alleine fast 16% der Bevölkerung in Haushalten leben, welche Sozialleistungen erhalten. Hohe Arbeitslosigkeit und erhöhte Abhängigkeit von staatlichen Programmen hat auch den Anteil der Steuerzahler verringert. Laut dem Tax Policy Center zahlen 46,4% der Haushalte in den USA keine Bundessteuern in diesem Jahr. Im Jahr 2007, als die Rezession begann, lag dieser Anteil bei 39,9%.
Und dann leben auch noch Millionen von staatlichen Gehältern. Und denken sie an die Seiten-Umdreher an der University of Maryland, die nur existieren, weil der Staat "Bildung" unterstützt. Denken Sie an die privaten Bauunternehmen, die Milliarden erhalten, um überall in der Welt die größten Botschaften zu bauen.
Das sind doch alles Zombies...sie tun Dinge, die wahrscheinlich gar nicht getan werden sollten....und alle ziehen realen Reichtum aus der Wirtschaft ab.
Und es gibt so viele von denen, dass die Mathematik der Demokratie sich jetzt dagegen wendet. Es gibt mehr Zombies als produktive Bürger. Und deshalb muss sich der Staat verschulden. Und immer stärker wandert die reale Wirtschaft weg von realer Produktion...hin zu einer Zombie-Volkswirtschaft...mit "so tun als ob"-Arbeiten und Pseudo-Produktion.
Zum ersten Teil von: Ein Haus in Irland...
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Mac Kee (18.10. 2011 09:00 Uhr):
...in Betracht zu ziehen ist ebenfalls, dass die USA sich eine Armee leisten mit Ausgaben, die so groß sind, wie die der restlichen Welt. Tun diese Zombies evtl. auch Dinge, die nicht immer sinnvoll sind?
Antworten- Antwort von Hartmut Fischer (18.10. 2011 10:33 Uhr):
Was heißt hier "nicht immer sinnvoll"?. Wie ist z.B. die gewaltige US-Weltüberwachungsmaschinerie einschließlich ihrer eigenen Bürger zu beurteilen? Sinnvoll oder (Demokratie-)schädlich?
- Antwort von Hartmut Fischer (18.10. 2011 10:33 Uhr):
- Kommentar von Hartmut Fischer (18.10. 2011 10:36 Uhr):
Deshalb tut die Regierung ja auch nur so, als ob sie sie bezahlen würde - mit von der FED frisch gedrucktem Geld ! (Ausweitung der Geldmenge M1 um 20%!)
Antworten - Kommentar von Zombie (18.10. 2011 18:49 Uhr):
Versteht der Autor unter "Zombies" auch die Banker, die nicht wie die "Realwirtschaft" etwas "real" erarbeiten, sondern "so tun als ob" und dafür noch Millionen an Boni kassieren, selbst wenn der Staat mit Milliardensummen das Bankensystem immer wieder rettet und sich wie im Fall Irland dafür immer tiefer verschulden muss?
Antworten - Kommentar von RK (18.10. 2011 21:35 Uhr):
Die Staaten MÜSSEN sich nicht verschulden, sie tun es bewußt (oder die Herrscher dieser mit den Banken zusammen und der z. B. "Bilderberger-Elite", Gruß an St. Moritz!), um dann alle "Jubel-Jahre" lang wieder die Schulden (die sie haupts. selbst verbraten, die anderen kriegen nur Brot & Spiele) via "Währungsreform" a la Auflösung Goldmonopol, via Euro, via Geldverbrennen a la FED, via EURO usw. wieder einzusammeln, dabei klopfen sie sich noch selbst, dank Banken, Medien etc. dafür auf die Schultern. Ob Kommunismus, ob Kapitalismus, ob Faschismus, alles hat ähnliche Auswirkungen, nur die Minderheiten sind immer andere...
Antworten - Kommentar von raa (27.10. 2011 18:27 Uhr):
was glauben sie was geschehen wird Es wird Krieg geben,wie immer wenn das Ami-rad nicht mehr läuft.Ein Schuldiger wird sicher gefunden.
Antworten
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