„Gute Renditen“ garantiert – für Investoren in Venezuela?
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 1. Dezember 2010, 07:30 Uhr
ENL5454
Die meiste Arbeit der aktivistischen Regierungen" ist hoffnungslos ineffizient und unproduktiv. Aber das hält diese Regierungen nicht davon ab. Wenn ihre Programme nicht funktionieren, dann fragen sie sich nicht, wieso. Stattdessen forcieren sie diese noch...mit noch mehr Regulierungen und Strafen. Nehmen wir Hugo Chavez in Venezuela. Bloomberg meint dazu:
"(Venezuela) wird den lokalen Investoren hohe Renditen bieten, um die Ersparnis zu stimulieren..."
Die Börse für venezolanische Anleihen, die im Dezember den Betrieb aufnehmen soll, wird staatlichen Unternehmen erlauben, Anleihen zur Finanzierung ihrer Geschäfte zu emittieren.
Chavez hat seinen Griff auf die nationale Finanzindustrie verstärkt, als er mehr als ein Dutzend Banken schließen ließ, und 40 Broker, die seiner Aussage nach Betrug" begingen und künstliche Wechselkurse festsetzten. Er sagte, dass der Staat den Investoren ihre Investments garantieren würde.
Die Bankenkrise hat es uns ermöglicht, ein solches Gesetz zu verabschieden", sagte Chavez im staatlichen Fernsehen während seiner Sendung Alo Presidente". Man solle nicht sein Weihnachtsgeld ausgeben, sondern an der Börse investieren, und der Staat würde gute Renditen garantieren.
Hey, das ist doch ein Deal! Kann das in den USA auch die Regierung garantieren...investieren mit guten Renditen"? Die Regierung sollte doch ein solches Programm, bei dem man nicht verlieren kann, beginnen.
Was denken Sie, liebe Leser? Werden dann wieder mehr Investoren aus ihren Löchern herauskommen? Kann ein Investment-Programm, welches von der venezolanischen Regierung gestartet wird, bessere Renditen ermöglichen (indem man in halbstaatliche venezolanische Unternehmen investiert) als ein Programm, welches in Unternehmen investiert, welche von geldgierigen Kapitalisten geführt werden?
Sie entscheiden.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Franz Steinbauer (01.12. 2010 07:48 Uhr):
Die Experimente des Herrn Chavez sind wenig erfolgversprechend. Trotzdem ist Arroganz seitens eines Vertreters des "angelsächischen Wirtschaftsmodells" nicht angebracht. Es war die USA, in denen es über viele Jahre einen "Greenspan-Put" gab. Das war auch nichts anderes als ein von der Notenbank stimulierter Börsenboom. Aktuell können wir uns die Folgen die Folgen dieser Politik ansehen. Sie sehen nicht wesentlich anders aus als das was Herr Chavez vermutlich noch erreichen wird.
Antworten - Kommentar von Manfredo (01.12. 2010 08:25 Uhr):
Danke für den Kommentar. Ich bin zwar ein relativer Demokrat," und" akzepiere andere Kulturen und Sitten.
Antworten - Kommentar von Wilhelm Kratochwil (01.12. 2010 19:57 Uhr):
In Venezuela beträgt der amtlich festgesetzte Kurs des Bolivar Fuerte zum Euro etwa 3:1, privat wird 6:1getauscht, was der Kaufkraft eher entspricht. Das bedeutet, daß Herr Cha-vez mit seinem Zwangskurs jeden Touristen um ca. 100 % betrügt! Ich forder e daher je-dermann auf: fahren Sie nicht nach Vene-zuela, es gibt in der Karibik noch genügend demokratische Staaten, die Unterstützung durch den Tourismus verdienen.
Antworten - Kommentar von Erhard Wolter (01.12. 2010 22:11 Uhr):
Envigado, Kolumbien, den 1.12.10 Ich komme aus Deutschland und wohne in Kolumbien. Liebe Leser. Der Schreiber dieses Artikels hat sich nicht ordentlich informiert. Lasst bitte die Finger von von diesen Anleihen. Sonst verbrennt ihr euch ordentlich die Finger. oder gar die ganze Hand.
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