Größerer Risikohunger der Finanzwirtschafts-Vielfraße
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 12. Januar 2011, 07:30 Uhr
ENL5454
Bloomberg berichtet:
Quantitative Easing 2 hat zu unvorhergesehenen Folgen geführt, es hat den Risikoappetit erhöht und es hat die Zuversicht bei den Investmentbankern erhöht", so Mark MacQueen, ein Partner von Sage Advisory Systems mit Sitz in Austin, Texas - die verwalten 9,5 Mrd. Dollar.
Was? Unvorhergesehene Folgen? Das sind genau die Flimflam-Vorteile, die die Fed versprochen hat. Wenn man mehr Geld ins System pumpt und dann hofft, dass die animalischen Gefühle" eintreten.
Und wie hilft erhöhter Risikoappetit" in irgendeiner Weise? Die US-Wirtschaft war in den Spekulationsblasen-Jahren mit Risikoappetit vollgestopft. Die Fed sollte der Wirtschaft helfen, diesbezüglich eine Diät zu machen; sie sollte nicht noch mit Schokolade vor den Augen der Leute wedeln.
Aber ich beginne nun, meine eigenen Vorsätze für 2011 umzusetzen. Ich will mich verbessern. Ich möchte nicht mehr so kritisch sein.
Yeah....mehr Risikoappetit. Klar. Warum nicht? Das brauchen wir doch, oder? Wir brauchen Spekulanten, die größere Einsätze bringen. Wir brauchen Hausbesitzer, die sich ein neues Haus kaufen...wer weiß, vielleicht wird der Wert der Immobilien wieder steigen. Und wir brauchen Konsumenten, die Dinge kaufen, mit Geld, das sie nicht haben.
Yeah...das brauchen wir - mehr Risikoübernahmen, angefacht mit Krediten. Danke, dass Sie das zu unserer Aufmerksamkeit gebracht haben, Mr. MacQueen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Ernst Koch (12.01. 2011 08:37 Uhr):
Im Film Wallstreest sagte Gecko (Michael Douglas) "Die Gier ist gut..." Die Schweizer sagen "Gier macht stier (pleite). Wer das Buch "Die Kreatur von Jekyll Island" von G. Edward Griffin gelesen hat, den wundert nichts mehr...
Antworten- Antwort von Raropan (12.01. 2011 09:36 Uhr):
Nun ja, diese Artikel regen Hirnwindungen zumindest an, was USA alles startet und wieder vermasseln. Dort steht nun bald alles auf dem Kopf. Nächsten Tage gehe ich zum Schwimmen Meer bei Hua Hin- Thailand, wo ich derzeit lebe. Europa ist für mich zu kalt.
- Antwort von Raropan (12.01. 2011 09:36 Uhr):
- Kommentar von Peter Jaunecker (12.01. 2011 11:05 Uhr):
Sehr geehrter Herr Bonner, wenn es das Ziel der Fed war, weitere Konzerne aufzubauen bzw. deren Erweiterung auf Kosten der Allgemein-heit voranzutreiben, dann gehört meines Erachtens die Führung der FED wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt. Allerorts weiß man inzwischen, daß Fusionen mit dem Ziel der Konzern- bildung nicht dem Markt (Wegfall von Nischenprodukten), nicht der Minderung der Arbeitslosigkeit, und als internationaler Konzern auch nicht dem Steueraufkommen der Firmensitz- staaten dienen. Von den Aspekten der Umwelt (rigorose Vernichtung bestehender Natur zu Gunsten irgend- welcher Nutzpflanzen/Produktionen) bzw. der Vertreibung ansässiger Bewohner eines bestimmten Gebietes ganz zu schweigen. Die von manchen Ökologen verlangte Vergrößerung der Unternehmen (Fussion) führt zur Vernichtung kleinerer Unternehmen, Wegfall/Reduzierung der regionalen Kaufkraft und nach kurzer Zeit zu gigantischen Verlusten. Meiner Meinung nach sollten die Staaten der Erde dieser Krankheit damit begegnen, eine Fussionssteuer in Höhe der 20 fachen Jahresbezüge der Vorstände von diesen (deren Privatvermögen) mit sofortiger Fälligkeit einzufordern. Firmengelder sollten von dieser Maßnahme nicht betroffen sein. In diesem Sinne ersuche ich Sie Ihren Neujahrsvorsatz nochmals zu überdenken. Mit freundlichen Grüßen Peter Jaunecker/Wien
Antworten - Kommentar von KlausV (12.01. 2011 23:58 Uhr):
Der Autor hat mit seiner Kritik an der Finanzindustrie völlig Recht. Leider redet die Bankenlobby der Politk immer noch ein, dass zuviel Regulierung der Wirtschaft schadet.Zukünftige Blasen sind nur zu vermeiden,wenn das Derivatevolumen zum 90% verringert wird und nur noch der Absicherung dient. Der investmentbereich ist von den Banken abzutrennen. Auslagerungen in Zweckgesellschaften müssen untersagt werden. Die Eigenkapitalunterlegung muss wie in der Schweiz deutlich über den Forderungen von Basel III liegen und das schon ab 2013,
Antworten - Kommentar von Joachim Mueller (13.01. 2011 07:25 Uhr):
Die Amis sind das krankeste Volk, das ich kenne. Ich lebe in den USA und habe den Finger am Puls. Das Gemeine ist, dass es viele nette Menschen gibt und das Bild verschoenen. Dahinter ist eine Schicht von beinharten Geiern, denen Geld alles ist. Diese modernen Sklavenhaendler vergiften die ganze Welt. Wegen meiner Familie kann ich nicht hier weg aber ich rate jedem, der in die USA ziehen will, sich das sehr sehr gruendlich zu ueberlegen.
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