Bill Bonner ist einer der anerkanntesten Finanzexperten der USA und Bestseller-Autor. Bei uns schreibt er regelmäßig im Börsen-Newsletter Kapitalschutz Akte.
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Weitere Börsenthemen
vom
"They say that breaking up is hard to do
Now I know that it's true"
"Sie sagen, dass es schwierig ist, sich zu trennen. Jetzt sehe ich, dass dies stimmt"
- Neil Sedaka
Was ist das griechische Wort für Chuzpe? Ich weiß es nicht.
Aber der Anführer der griechischen Kommunisten/Sozialisten, Alexis Tsipras, weiß es. Er muss das alte Sprichwort kennen:
"Wenn Sie Ihrer Bank 100.000 Dollar schulden, dann können Sie nachts nicht schlafen. Aber wenn Sie Ihrer Bank 1 Mio. Dollar schulden, dann kann der Banker nachts nicht schlafen."
Da die Griechen jedem Geld schulden, dachte er sich, er könne den Gläubigern eine lange Nase drehen.
Er sagte den Deutschen, dass sie keine Wahl hätten. Sie müssten weiterhin Geld nach Griechenland fließen lassen. Andernfalls würden die Griechen die Staatspleite erklären...und ganz Europa Verderben bringen. Ich bin mir sicher, dass die Deutschen da dachten "Wir werden Dir zeigen, was für ein Dummkopf Du bist..."
Die Bundesbank übernahm die Antwort. Was die Möglichkeit des Austritts Griechenlands aus der Eurozone betrifft. Sinngemäß antwortete sie: Die Herausforderung, welche dies für die Eurozone und für Deutschland bedeuten würde, wäre bedeutsam, aber handhabbar, mit vernünftigem Krisenmanagement."
Oder mit den Worten von Gerald Ford, welcher auf eine Anfrage der Stadt New York nach einem Kredit damit antwortete: "Drop Dead"
Passen Sie auf...die Investoren könnten in Panik geraten!
In Europa sieht es so aus, als ob die Griechen wirklich letztlich die Eurozone verlassen...oder rausgeschmissen werden.
Bloomberg dazu: Griechenland könnte nur ein 46-Stunden-Zeitfenster haben, wenn es darum geht, einen Weg aus dem Euro zu gehen.
Soviel Zeit würden die Anführer des Landes wahrscheinlich haben, um einen Rückzug aus der Eurozone durchzuführen, während die weltweiten Märkte größtenteils geschlossen wären. Konkret: Vom Handelsende in New York an einem Freitag bis zum Öffnen der Märkte Montags in Neuseeland. Dies die Schlussfolgerung eines Euro-Austritts-Szenarios von 21 Volkswirten, Analysten und Akademikern.
- Kommentar von Werner Mödl
Als ob "Volkswirte, Analysten und Akademiker" jemals etwas im Vorhinein erkannt hätten.......ist doch alles gehirnamputiertes Pack.
Antworten- Kommentar von Christoph
Ablenken von den eigenen staatlichen Verfehlungen.Der Griechische Staat ist von den Beamten ,Parteien, Bürgern zur Beute gemach tworden.Und jetzt rotzfrech die Zeche prellen. Und eigentlich gemeinschaftliche Kasse ist In der EU genauso schlecht wie überall. Alles in Wirklichkeit ein Systemfehler. Daher eigene Kasse somit eigener Druck damit auszukommen. Aber wenn der Hunger ausbricht gerne carepakete nach Griechenland aber bloss kein Geld.Funktioniert bei dem Säufer um die Ecke auch nicht.
Antworten- Kommentar von Lutz Pansegrau
Unverschämt (Chuzpe) war es schon als die Griechen in den Eurozone einstiegen, Dumm und (gierig) war es den Einstieg zu ermöglichen und nicht überprüften (oder überprüfen wollten) ob die Voraussetzungen dazu gegeben waren. Darüber hinaus bin ich voll der Meinung von Herrn Bonner: Die Politik und das Wirtschafts-/Finanzsystem sollten voneinander getrennt sein. Die Märkte regulieren sich von alleine. Jeglicher Einfluß von aussen (politische Massnahme) ist eine Störgröße in das empfindliche Regelsystem.
Antworten- Kommentar von Monetenmann
Wer sind denn "die Märkte" ganz genau, die so empfindlich auf alles reagieren? Ist das nicht eigentlich eine Aussage über Staat und Regierung? Denn diese müssen geheim operieren (Widerspruch zu Demokratie!), weil sonst die Wirtschaft verrückt spielt. Man sieht wie ein Wirtschaftsruin und Demokratieruin Hand in Hand gehen. Ursache? Staat und Regierung haben die Wirtschaft in diesen verkrüppelten Zustand gebracht (gemeint sind Subventionen, Strafsteuern, Inflation uvm.). Stichwort "Politische Börsen"
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