Grenznutzen gewichtet am Preis
Miriam Kraus in Rohstoff Daily zum Thema Rohstoffe
vom 4. August 2010, 20:00 Uhr
ENL5454
Also wir fahren nun fort, indem wir den Grenznutzen in Relation zu den jeweiligen Güterpreisen setzen. Dies tun wir, indem wir den Grenznutzen durch den Preis teilen. Also so:
| Menge
| Diamantsplitter (D) Grenznutzen (GD) | GD/ Preis (1 Diamantsplitter: 10 Euro) | Kuchen (K) Grenznutzen (GK) | GK/Preis (1 Stück Kuchen: 4 Euro) | Wasser (W) Grenznutzen (GW) | GW/Preis (1 Glas Wasser: 1 Euro) |
| 1 | 50 | 5 | 24 | 6 | 10 | 10 |
| 2 | 45 | 4,5 | 20 | 5 | 5 | 5 |
| 3 | 35 | 3,5 | 8 | 2 | 3 | 3 |
| 4 | 2 | 0,2 | 0 | 0 | 1 | 1 |
Tja und jetzt sehen wir, dort, wo ich rot markiert habe, wäre der am Preis gewichtete Grenznutzen aller Güter gleich.
Ein optimale Verwendung unserer 20 Euro tritt also dann ein (oder das Haushaltsnutzenmaximum wird erreicht wenn),
wir 1 Diamantsplitter kaufen, 2 Stück Kuchen essen und 2 Glas Wasser trinken! Und dann können wir zufrieden nach Hause gehen...;-)
So long liebe Leser...ist eigentlich gar nicht so schwer zu verstehen, nicht wahr?!....und gibt uns bereits einen Hinweis darauf, warum das Wertparadoxon an dieser Stelle aufgelöst werden kann...dennoch werden wir uns morgen noch einmal ausführlicher mit der Interpretation des 2.Gossenschen Gesetzes auseinander setzen...bis morgen also, liebe Grüße und noch einen schönen Abend, wünscht..
Ihre Miriam Kraus