Goldpreisdrückung wie aus dem Lehrbuch

Mr N. N. in Kapitalschutz Akte zum Thema Gold
vom


Die letzten beiden Handelstage hatten es einmal mehr wieder in sich. Hochvolatil und äußerst turbulent ging es zur Sache. Wie schon am Mittwoch vorhergesagt konnten sich zum einen die Aktienmärkte kurzfristig stabilisieren. Und zum anderen gab es dann am gestrigen Feiertag Fronleichnam eine böse Überraschung für die Goldbugs. Der Goldpreis gab am Nachmittag im Kontext mit Äußerungen von US-Notenbank-Chef Bernanke massiv nach.


Leichte Stabilisierung am Aktienmarkt

Ja, die Aktienmärkte konnten sich wieder leicht erholen. Gestern ging es beim deutschen Leitindex wieder in den Bereich der 200-Tage-Linie nach oben. Das Tageshoch beim deutschen Leitbarometer lag bei 6230 Zählern. Auf Xetra-Basis ging der Markt dann bei 6144 aus dem Handel. Sollten es die Bullen in den nächsten Tagen schaffen, den Markt wieder deutlich über der 200-Tage-Linie im Bereich um 6200 zu hieven, könnte das Erholungsziel für die laufende Gegenbewegung bei 6500 bis 6600 liegen. Gut vorstellbar aber, dass die Bären wieder relativ rasch das Ruder übernehmen werden. Dann könnte es sehr schnell wieder in den Bereich um 5800 gehen.

Goldpreis massiv gedrückt

Am Goldmarkt war es gestern wieder so weit. Ben Bernanke sprach, und der Goldpreis brach gewaltig ein. Welch Zufall! Fakt ist jedenfalls, dass das Tageshoch beim gelben Edelmetall bei fast 1630 US-Dollar lag. Pünktlich mit dem Beginn der Äußerungen des US-Notenbankchefs ging es ab 16.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit massiv nach unten. In der Spitze stürzte der Goldpreis um mehr als 50 US-Dollar auf nur noch 1578 US-Dollar ab. Ja, eine massive Goldpreisdrückung wie aus dem Lehrbuch.

Gold auf Euro-Basis bei 1261 Euro

Erst am späten Abend setzte eine leichte Erholungsbewegung auf 1588 US-Dollar ein. Im übrigen ging es auch auf Euro-Basis etwas stärker nach unten. Und zwar bis auf 1261 Euro je Unze. Die Unze Krügerrand war für 1300 Euro zu haben. Auch der Silberpreis kam gestern wieder zurück. Noch am Mittwoch war es im Tagesverlauf ja bis auf fast 30 US-Dollar nach oben gegangen. Gestern folgte dann im Geleitzug mit dem Goldpreis der Absturz auf 28,5 US-Dollar. Die Unze der Standardanlagemünze Wiener Philharmoniker konnte für gut 26 Euro erstanden werden.

Kaufchance für Neueinsteiger

Solche kurzfristigen Schwächephasen bieten sich für all jene Investoren, die den Goldpreis bisher nur vom Spielfeldrand aus beobachteten, natürlich als Kaufgelegenheit an. All jene, die noch überhaupt keine Edelmetallbestände verfügen, können in den Taucher" hinein beherzt mit einer ersten Position zugreifen. Wohl gemerkt, mit einer ersten Position. Denn es ist durchaus im Bereich des Möglichen, dass der Goldpreis auf Euro-Basis noch etwas in Richtung 1200 Euro je Unze zurückkommen könnte.

Es ist also nicht unratsam, noch etwas Pulver trocken zu halten, um dann in einen möglichen Sommerschlussverkauf" hinein auf Schnäppchenjagd gehen zu können...

Zum zweiten Teil von: Schwächste Erholung aller Zeiten

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Kommentar von Erhard Langegger Österreich

Ich verstehe das Ganze nicht, der Schuldenberg der hauptsächlich westlichen Welt steigt täglich und Gold fällt. Ist eigentlich wiedersinnig. Es müssen da doch gewaltige Puttkäufer mit Milliarden am Werk sein die den Preis drücken und gewaltig Geld verdienen. Denn scließlich steigt Gold wieder und dann decken sie sich wieder ein, und das Ganze beginnt wieder von vorne.

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Kommentar von Philippe Pelletier

Warum denn anonym??? (Mr N.N.) Es macht die Aussagen des Artikels unglaubwürdig und wirft einen Schatten der Lächerlichkeit auf den Verlag. Kindergartenniveau.

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Kommentar von Monetenmann

Ja genau, wer schreibt hier eigentlich in cognito?

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