Robert Schröder in Wave Daily zum Thema Gold
vom
Guten Tag liebe Leser,
vor ein paar Wochen hatte ich die Frage "Was macht eigentlich Gold?" in den Raum gestellt.
Die Wellenlage ist mir zwar heute auch nicht klar, jedoch habe ich ein anderen Hinweis darauf, dass die Aufwärtsbewegund seit 680 US$ auf sehr wackligen Beinen steht.
Im dargestellten Chart sehen wir eine RSI-Divergenz!
Der Relative Strength Index (RSI) ist ein Oszillator aus der klassischen Charttechnik, der in einer festen Spanne (theoretisch 0 - 100, praktisch so etwa 10 - 90) pendelt.
Diese Divergenz tritt immer dann auf, wenn die Kurse weiter steigen, der RSI jedoch zurückbleibt und kein neues Hoch erreicht.
Eine sehr ähnliche Konstellation gab es vor knapp einem Jahr schon einmal:
Damals im März 2008, als Gold in US$ ein neues ATH erreicht hat.
Auch hier konnte der RSI mit dem steigenden POG (Price of Gold) nicht mithalten.
Was hier folgte war ein Absturz innerhalb weniger Tage um 150 US$, der im weiteren Verlauf noch weiter auf 680 US$ ausgedehnt wurde.
So ähnlich wird es jetzt demnächst wohl auch sein.
Unabhängig von den Elliott-Wellen, ist eine RSI-Divergenz immer ein Hinweis darauf, dass etwas mit dem Markt nicht stimmmt.
Goldanleger sollte jetzt also besonders vorsichtig sein.
Auch und gerade weil der Abwärtstrend mit kürzlich erreichten 930 US$ kurzzeitig überschritten wurde aber jedoch nicht nachhaltig nach oben verlassen werden konnte!
Ich bleibe also dabei.
Gold steckt meiner Meinung nach nicht einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung.
Ich favourisiere weiterhin die Unterseite im Bereich von 650 US$.
Einen konkreten Stopp und ein passendes Hebelzertifikat empfehle ich - wenn es soweit ist - meinen WavesWeekly-Lesern.
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