Gold – Währung statt Rohstoff?
Adrian Ash in Traders Daily zum Thema Gold als Geldanlage
vom 24. November 2009, 12:00 Uhr
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Lawrence nannte Gold immer einen "Rohstoff", ein Wort, bei dem die meisten Leute davon ausgehen, dass es bedeutet - im allgemeinen Sprachgebrauch - dass es etwas ist, was als industrieller Input konsumiert wird oder als Rohmaterial in unseren Häusern verwendet wird.
Die gewaltige Menge des weltweiten Goldes hingegen hat nicht diese Art wirtschaftlichen Zwecks. Gold lebt heute stattdessen in Goldschmuck, in den Schatzkammern der Zentralbanken und in den privaten Anlageportofolios.
Fassen Sie sie zusammen und all diejenigen, die Gold physisch horten - Zentralbanken, Privatanleger und Schmuckbesitzer - besitzen 86% des Goldes, dass je an die Erdoberfläche befördert wurde. Mit anderen Worten besteht Gold wichtigste „Verwendung" darin, dass es keine Verwendung hat - die Aufgabe von Gold ist ganz einfach, „nicht zu verschwinden."
Diese seltene und edle Form von Geld ist gerade im Moment sehr gefragt und das aus guten Gründen.
Es besteht so viel Unsicherheit überall und wenn man nach einem einfachen Wertbehälter sucht, was wählt man dann?", fragt Peter Hambro, Vorsitzender des gleichnamigen Goldförderunternehmens an der Londoner Börse aber fest in Russland beschäftigt. „Alle Währungen schienen sich in einem Fluss diesen Ausmaßes zu befinden."
Hambros Hinweis auf die Währungen ist vielsagend. RBC Capital Markets traden das Metall über ihre Währungs- und nicht über ihre Rohstofftische. „Die richtige Art, Gold zu handeln ist als fremde Währung und nicht als Rohstoff", stimmt Steven Mathews, ein Rohstoffstratege bei Tudor Investment Corp. in einer Studie für das London Bullion Market Association's Alchemist Magazin zu.
Gold - also eher eine Währung als ein Rohstoff?
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