Gold - Quo Vadis?

in Rohstoff Daily zum Thema Gold
vom


 

Und, sind Sie erschüttert weil der Goldpreis fällt? Wundern Sie sich, weil doch eigentlich so viele Faktoren für den alten Safe Haven Gold sprechen und nur wenige (wenn überhaupt) dagegen? Wissen Sie was? Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken, vor allem, wenn Sie das Edelmetall in physischer Form besitzen. Warum? Weil der Preis fällt und steigt und das die normalste Sache der Welt ist und weil Kaufphasen am besten immer günstige Phasen sein sollen.


 

Sehen wir uns hier mal einen kleinen Ausschnitt aus der Goldpreisentwicklung an:

 

Gold in USD pro Feinunze seit September 2011

Quelle: CFX-Trader

 

Traurig? Na ja, ich kann's schon verstehen...der Goldpreis hat den ganzen schönen Gewinn in diesem Jahr wieder abgegeben, dümpelt nur noch knapp über den Tiefs vom Dezember. Die Gründe dafür? Tja, der wichtigste Grund dürfte der Rückzug der Spekulanten sein, die sich ihre in anderen Märkten zugefügten Wunden lecken.

 

Ansonsten spricht nämlich die Mehrheit aller Faktoren stattdessen FÜR den Goldpreis. Da wären zum einen die negativen Realzinssätze zu nennen - nein, die sind keineswegs nur ein US-Problem, sondern auch ein europäisches und sie werden wohl auch noch lange ein europäisches Problem bleiben. Erinnern Sie sich an den gestrigen Daily...glauben Sie mir, ob die Griechen nun irgendwann gehen oder nicht, die einzige echte Feuerwehr, die wir haben, ist die EZB. Ob die nun irgendwann Quasi-QE-II starten muss oder einfach nur, wie die fröhliche FED, die Zinsen über längere Zeiträume unten hält, ist fast auch schon schnuppe.

 

Und die Inflation? Ach, klammern Sie sich nicht zu sehr an Teuerungsraten, Fakt ist doch, Inflation gibt es immer, deshalb wird es auch immer Papiergeldentwertung geben. (na ja, abgesehen von den Schweizern aktuell....aber weil das so ist, wird die SNB auch noch lange ihre EUR/CHF-Untergrenze bei 1,2000 beibehalten und später mal ne ganze Menge Euros besitzen...)

 

Doch zum Thema.....manche hatten ja gehofft, dass der Goldpreis wie magisch an der 1.600 USD-Grenze abprallt. Ist nicht passiert.

 

Und jetzt? Wie geht es weiter? Überlegen wir im 2.Teil...

 

 

Zum zweiten Teil von: Der Goldpreis und Schrödingers Katze
von
Miriam Kraus
Miriam Kraus

Miriam Kraus ist eine gesuchte freiberufliche Finanzanalystin, deren besondere Kennzeichen die hartnäckige Recherche und ein Gespür für wesentliche Aspekte sind.

Information zu alt? Chance verpasst? Geld verschenkt?
Der Börsenbrief von Miriam Kraus: "Tiger & Dragon"


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Kommentar von CRL

Ich verstehe eigentlich nicht, warum der Goldpreis ifür Europäer nicht öfter in € angegeben und 'gechartet' wird, wegen hiesiger Geld-entwertung - nur weil er international in US$ gehandelt wird, obwohl die USA den Goldstandard - leider - 1971 verlassen haben - Wichtige Komponente der Krisen.

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Kommentar von Erhard Langegger Österreich

Guten Morgen Frau Miriam Kraus! Mit dem Goldpreis haben Sie vollkommen Recht,er wird wenn wir in die Nähe der Geldentwertung (Währungsreform) rücken steigen müssen. Weil die Staaten den Menschen sagen werden müssen,wir kehren wieder zu einer Währung zurück die durch Gold gedeckt ist. Das ist dann für viele begreifbar. Nur wird es wieder so sein das die Geldvernichtung jeden überaschen wird,so wie es in den 20-iger und 30-iger Jahren war.Bei den Kriegsanleihen im ersten Weltkrieg war es auch so. Zuerst wurden sie an das Volk gebracht weil wir nur so den Krieg gewinnen können, nacher waren sie wertlos. Liebe Grüße aus Österreich! Erhard Langegger

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Kommentar von proksch

Bla, bla...

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