Gold, Lösungen, Flut und Seuche
Bill Bonner in Investors Daily
vom 09. November 2005 18:00 Uhr
ENL5454
*** Der Goldpreis ist Anfang der Woche auf rund 460 Dollar gefallen. Damit ist er nah an meinem Kaufziel. Werde ich noch einmal Gold unter 450 Dollar erleben? Ich weiß es nicht.
*** Menschen, die schon lange unter diesem Newsletter zu leiden haben, wissen, dass ich keine Lösung anbieten kann. Nur Hohn. Die Ausgaben zu reduzieren führt vielleicht dazu, dass mehr Geld in den Händen derer bleibt, die es verdient haben. Denkt man aber über den momentanen Stand des Konsums von Schnickschnack aller Art nach, dann weiß ich selber nicht, ob das eine positive Entwicklung darstellt.
Aber in einem Punkt bin ich mir absolut sicher. Wenn ich morgen aufwachte, und feststellte, dass ich durch eine Reihe unglücklicher Umstände in ein "höheres" Amt gewählt wurde, dann würde ich sofort um eine Neuauszählung der Stimmen bitten ... oder ich würde ein paar Anklagepunkte gegen mich selbst auf den Tisch legen, um so bald als möglich wieder rausgeworfen zu werden.
*** Erst die Panik, dann die Ausgaben ... Panik, Ausgaben ... Krieg ... Flut ... und jetzt eine Seuche. Die letzte Quelle der Panikmache der Bushregierung ist eine Epizootie, die noch nicht einmal existiert. Die Vogelgrippe könnte in Amerika 1,9 Millionen Menschenleben fordern, steht in einer Schlagzeile. Aber die Vogelgrippe stellt solange keine Gefahr für den Menschen dar, solange das Virus noch keine kritische Mutation gemacht hat, die es ihm erlaubt, sich von Mensch zu Mensch zu übertragen. George Bush sagte, er wolle 7,16 Milliarden Dollar ausgeben, nur für den Fall der Fälle.