Gold kaufen – Aktien verkaufen
unserem Korrespondenten Bill Bonner in Investors Daily zum Thema Gold als Geldanlage
vom 27. November 2002 18:00 Uhr
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Die Aktien steigen weiter – gestern ging es allerdings bergab. Wird die Rallye weitergehen? Die meisten Investoren würden derzeit Aktien dem Gold bevorzugen. Der Dow Jones ist seit dem Boden schließlich wieder um 20 % gestiegen.
Aber ich warne Sie wiederum ... nehmen Sie das Geld nicht zu ernst. Am besten ist es, dem Geld nicht zuviel Aufmerksamkeit zu widmen. Sonst kann man es sich mit dem Geld verderben.
Ich versuche, das Richtige zu machen, was nicht zwangsläufig das intelligenteste ist. Da kein Kalender das Ende von Rallyes und Bärenmärkten anzeigt, kann ich nur essentiellen Prinzipien folgen. Ich versuche, das Richtige zu tun, und hoffe darauf, dass es sich auszahlt. Wenn es sicht nicht auszahlt, nun ... dann sollte es sich auszahlen.
Deshalb kaufe ich Gold und verkaufe Aktien. Weil Investoren immer niedrig kaufen und hoch verkaufen sollten. Aktien notieren hoch (von der Bewertung her), und Gold niedrig. Selbst wenn Gold nur seinen Wert hält, bin ich damit schon zufrieden.
Ich habe festgestellt, dass die Dinge oft dahin zurückgehen, wo sie eigentlich hingehören. Am Ende der Amtszeit von US-Präsident Carter konnte man für den Preis einer Unze Gold alle im Dow Jones enthaltenen Aktien kaufen. In den Clinton-Jahren erforderte dies 38 Unzen Gold. Beides sind Übertreibungen gewesen. Derzeit braucht man 28 Unzen Gold für dieses Vorhaben. Ich glaube, dass es noch ein relativ weiter Weg ist, bis wir wieder ein "normales" Verhältnis erreicht haben.
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