Gold – Jahresausblick 2011
Miriam Kraus in Rohstoff Daily zum Thema Gold als Geldanlage
vom 19. Januar 2011, 20:00 Uhr
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Nachdem wir uns gestern einen Rückblick auf das Gold-Jahr 2010 gegönnt haben, lassen Sie uns doch heute zusammen überlegen, was das Jahr 2011 für das Gold bereit halten könnte.
Gold in den letzten Monaten
Sehen wir uns zunächst einmal an, was der Goldpreis eigentlich in der letzten Zeit so gemacht hat.
Gold in USD seit Juli 2010
Quelle: CFX-Trader
Nun, zum einen ist der Goldpreis seit Anfang Januar wieder unter die 1.400 USD-Marke gefallen. Aber noch etwas fällt auf: nach dem straffen Aufwärtsmarsch seit Mitte des vergangenen Jahres, schleppt sich der Goldpreis mittlerweile etwas träge daher. Wir können also schon von einer begonnen Konsolidierungsphase sprechen. Wie Sie wissen (aus den Wochenaus- und Rückblicken), erwarte ich schon seit einigen Wochen eine kleinen Rückgang bis in den Bereich um 1.315 USD pro Feinunze. Allerdings wäre ich auch nicht böse, wenn sich der Goldpreis auch bald zu einer etwas stärkeren Korrektur bis in den Bereich um 1.200 bis 1.150 USD hinreißen lassen würde.
Denn zum einen spricht die langfristige Entwicklung Bände:
Gold in USD seit 2002
Quelle: CFX-Trader
Der langfristige Aufwärtstrend besteht nicht erst seit gestern und wäre erst durch einen Rückgang auf unter 1.000 USD wirklich in Gefahr. Doch so weit wird es vermutlich erstmal gar nicht kommen, denn immerhin gibt es noch weitere Faktoren im 2.Teil zu bedenken.
Zum anderen bin ich keineswegs böse, wenn sich der Goldpreis zu einer Korrektur hinreißen lässt, weil ich Korrekturen wirklich mag. Denn sie bieten diese herrlich günstigen Möglichkeiten....
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Erhard Langegger (20.01. 2011 07:36 Uhr):
Liebe Miriam Kraus! Der Goldpreis wird meines Erachtens nicht mehr unter 1360 $ fallen. Wenn die Leute von der Wirtschaft halbwegs etwas verstehen, müßte der Goldpreis wesentlich höher sein. Bei den täglich wachsenden Staatsschulden der meisten Länder wäre eine massive Währungsreform schon überfällig. Das gäbe aber eine große Unruhe unter den Bürgern des Klein und Mittelstandes, und davor haben die Regierungen Angst. Das kleine Land Österreich hat schon über 200 Milliarden Staatsschulden,und täglich werden es mehr. Leider geh der Krug so lange zum Brunnen bis er brechen muss. Mit freundlichen Grüßen Ehard Langegger aus Österreich
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