Gold - Ist doch eh alles manipuliert
Robert Schröder in Wave Daily zum Thema Gold als Geldanlage
vom 21. Januar 2010, 13:00 Uhr
ENL5454
Dass es so schnell geht, damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Bis heute Morgen gab der Goldpreis - in Bezug auf den Stand aus meiner Analyse vom Dienstag - 2,6 % nach. Die 1.100er Marke wurde gegen Mittag direkt getestet. Das Kursziel in Form eines neuen Jahrestiefs wurde damit aber noch nicht erreicht.
Nach Elliott Wave hat sich seit dem Hoch der Welle 2/b am 20. Januar (1.141,45 US$) ein weiterer 5teiliger Abwärtsimpuls gebildet. Im folgenden Chart ist er gut zu erkennen:
Welcher größeren Welle entspricht dieser zweite 5teiler seit dem Jahreshoch?
Es handelt sich dabei um die Welle 3/c. 3/c meint, dass das heutige Tagestief zum einen entweder der Abschluss einer (abc-)Korrektur im Aufwärtstrend war. Oder aber die Bewegung ab dem 11. Januar war "der Anfang vom Ende" und Gold fällt im Rahmen eines noch unfertigen übergeordneten Abwärtsimpulses weiter zurück und unterbietet dabei das Tief aus dem Dezember (1.073 US$).
Ein wichtige Marke für das Eintreten der zweiten Option stellen die 1.097 US$ dar. Dort nämlich sind Welle 1/a und 3/c gleich lang. Da jedoch Welle 3/c schon etwas höher beendet wurde, treten ab 1.097 US$ weiter fallende Notierungen (unter 1.073 US$) in den
Vordergrund.
Für einige Leser kommt die Charttechnik und speziell auch die Elliott Wellen Theorie dem Lesen im Kaffeesatz gleich.
"Der Goldmarkt sei eh von vorne bis hinten manipuliert. Da irgend ein paar Linie anzusetzen sei völliger Blödsinn und lächerlich."
Was soll ich dazu schreiben? Ich kommentiere solche Nachrichten grundsätzlich nicht, weil sie absolut nicht sachlich sind. Erwarten Sie daher bitte keine Antwort von mir auf Emails, die die Wörter "Schwachsinn", "Müll", "lächerlich" oder ähnliche Wörter enthalten.
Allen anderen Leser schreibe ich natürlich gerne zurück!
Konkrete Empfehlungen zu Gold (u.a) für mittelfristig orientierte Positionstrader (heute kaufen und in ein paar Wochen verkaufen)
gebe ich übrigens in WavesWeekly.
Börsenspruch des Tages:
"Nur weil eine Aktie fällt, heißt das noch nicht, dass sie nicht noch weiter fallen kann."
(Peter Lynch)
Viele Grüße aus Berlin
Ihr Robert Schröder
Chefredakteur von Wave Daily und WavesWeekly
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Frank Püschel (21.01. 2010 14:35 Uhr):
Lieber Herr Schröder, herzlichen Dank zunächst für Ihre Analysen. Ich finde Elliot Wave sehr gut, habe aber das grundsätzliche Problem, dass verschiedene professionelle Analysten eine grundverschiedene Zählweise haben. Dies wirkt sich auf Analgenetscheidungen massiv aus, denn während Sie z.B: bei Gold den neuen Abwärtszyklus und hier die Welle 3 sehen, sehen andere noch eher die sich abschließende Welle 4 des vorherigen Aufwärtszyklusses. Beim einen geht es also eher noch mit Welle 5 aufwärts (und dann aber auch abwärts), bei Ihnen bereits jetzt abwärts. Weshalb ist das so, können Sie das erläutern? Und gibt es nicht eindeutige Zählansätze, die diese für mich unklare Situation verhindern. Beste Grüße und herzlichen Dank!
Antworten - Kommentar von Gruber Klaus (21.01. 2010 20:16 Uhr):
Hallo Herr Schröder ich liebe es ihre Wellenzählungen und Prognosen zu lesen da ich überzeugt bin dass sehr viel Wahrheit hinter diesem System steckt.Ich hoffe sie werden noch lange ihre Analysen veröffentlichen.Vielen Dank für ihre sehr Interessante Arbeit. Ein schönen Gruß aus Österreich KLAUS
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