Gold glänzt jetzt besonders ...
Ronald Gehrt in Kapitalschutz Akte zum Thema Gold als Geldanlage
vom 28. November 2006 07:30 Uhr
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Nicht alles fiel gestern – die typische „Krisenwährung“ Gold konnte – neben dem über 1,31 zum US-Dollar etablierten Euro – im Zuge der schnell zurückgehenden Aktienmärkte deutlicher zulegen. Damit hat die Feinunze nun ihre kurzzeitige Seitwärtskonsolidierung zwischen markanten Auffanglinien und einer wichtigen Widerstandszone aufgegeben und ist mit neuer Dynamik in diese Zone zwischen 640 und 660 US-Dollar eingetreten.
Sollten sich die Kursverluste an den Aktienmärkten ausweiten, ist ein schneller Anlauf an die obere Begrenzung um 660 Dollar recht kurzfristig denkbar, was denjenigen, die hier auf meinen Tipp hin seit ca. 570 Dollar investiert sind, die Möglichkeit zu einem recht engen Nachführen der Absicherung knapp unter die Zone 640 Dollar gibt ... immer mit Blick auf die o.a. Problematik der Stoppkurse. D.h. Sie sollten darauf achten, einen Stoppkurs nicht zu nah an die 640er-Marke zu platzieren und bei einem schnellen Durchbrechen der Unterstützung lieber versuchen, in eine Gegenreaktion nach oben auszusteigen.
Aber noch ist dies ohnehin Zukunftsmusik, denn so lange das Gold den Bereich um 660 Dollar nicht angetestet hat, wäre ein Stopp im Bereich unter 640 Dollar noch viel zu eng gesetzt. Aber wie gesagt: Die könnte schnell passieren, zumal auch die Markttechnik durch den jüngsten Kursschub wieder an Dynamik gewonnen hat.
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