Gold - Elliott-Wellen-Analyse
Sven Weisenhaus in Wave Daily zum Thema Gold als Geldanlage
vom 4. Oktober 2010, 13:00 Uhr
ENL5454
Am 2. August hatte ich zuletzt eine Elliott-Wellen-Analyse im Gold vorgenommen. Hier zur Erinnerung der Chart von damals:
(Quelle: CFX-Broker) Gold-Chart vom 2. August, logarithmische Darstellung
Hierzu schrieb ich: "Die blaue 5 markiert das Ende einer Welle 5, die sich noch ausbilden müsste. Die Kurse könnten also noch einmal steigen, bevor die erwartete Korrektur einsetzt."
(Die rote 5 stellte eine Alternative Zählung dar mit dem Verlauf des schwarzen Pfeils.)
Nun, die Welle 5 befindet sich derzeit noch in vollem Lauf, wie der folgende Chart zeigt.

(Quelle: CFX-Broker) Gold, Candlestick-Chart, Tageskerzen, arithmetische Darstellung
Elliott-Wellen-Analyse lieferte brauchbare Ergebnisse
Mit derart hohen Kursen hatte ich in der Tat nicht mehr gerechnet. Dennoch konnte die Elliott-Wellen-Analyse brauchbare Ergebnisse liefern, wies sie doch auf die steigenden Kurse in der Welle 5 hin.
Orientiert man sich an dem eingezeichneten übergeordneten Trendkanal, wären sogar noch Kurse von 1.400 USD oder knapp darunter denkbar. Der kurzfristige Trendkanal (drei blaue parallele Linien) könnte jedoch auch vorzeitig die erwartete Korrektur einläuten.
Dies passt sowohl zu den statistischen Hinweisen aus dem ersten Teil des heutigen Beitrags als auch zu den saisonalen Erwartungen.
Zwei Analysen - eine Meinung
Zwei weitere Charts möchte ich Ihnen in Erinnerung rufen, die ebenfalls für eine baldige Korrektur sprechen. Den ersten Chart habe ich Ihnen erstmalig am 28. Juli präsentiert:

(Quelle: CFX-Broker) Gold, Candlestick-Chart, Tageskerzen, logarithmische Darstellung
Hier natürlich der aktuelle Chart. Auch hier deutet sich ein vorläufiges Ende des Aufwärtstrends an.
Und vergessen Sie nicht die Analyse von Herrn Robert Schröder, die er in einem Gastbeitrag am 10. September präsentiert hat. Hier hatte er folgenden Chart verwendet und ein Korrekturziel von 1.000 bis 950 USD ausgerufen:
"Ob 950 oder 700 US$ ist eigentlich zunächst einmal völlig egal. Wichtiger ist vielmehr zu wissen, dass Gold in US$ bald schon ordentlich unter Druck kommen und sich bald schöne Nachkaufkurse ergeben könnten.", hieß es in seiner Analyse.
Klingt nach einer guten Idee - eine Korrektur bis Mitte November und dann steigende Kurse auf 1.400 USD.
Zum Ende noch ein kurzer Blick unter anderem auf die neuesten Arbeitsmarktdaten.
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