Gold - Elliott-Wellen-Analyse

in Wave Daily zum Thema Gold
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Betrachtet man zusätzlich Zeitpunkt noch die Elliott-Wellen, dann ergibt sich auch hieraus, dass es nun kein schlechter Zeitpunkt ist, um sich eine erste kleinere Gold-Position ins Depot zu legen.

Dreiecks-Formationen nach der Elliott-Wellen-Theorie

Seitwärts-Konsolidierungen in Form von Dreiecken verlaufen nach der Elliott-Wellen-Theorie immer in 5 Wellen (ABCDE), wie die folgende Übersicht zeigt.



Abbildung: Dreiecks-Formationen nach der Elliott-Wellen-Theorie

Abfallendes Dreieck im Gold-Chart?

Vergleicht man nun den idealtypischen Verlauf des abfallenden Dreiecks mit der aktuellen Entwicklung beim Goldpreis, so erkennt man auch hier 5 Wellen innerhalb der Seitwärtsbewegung.


(Quelle: CFX-Broker) Gold, Candlestick-Chart, Tageskerzen

Die Elliott-Wellen sprechen also ebenfalls dafür, mit dem Verlauf der Welle E nun wieder Long-Positionen aufzubauen, da die Konsolidierung mit der Welle E nach der Elliott-Wellen-Theorie als abgeschlossen gilt. Doch auch hier gibt es eine Unsicherheit, denn Welle B hat sich nicht exakt an den Verlauf der Abwärtslinie gehalten.

Fazit

In Summe muss man sagen, dass es viele Anzeichen für ein mögliches Aufwärtspotential gibt. Ein vorsichtiger Einstieg ist daher zum aktuellen Zeitpunkt sicher nicht verkehrt. Doch es gibt eben viele Unsicherheiten im Chart und auch die fundamentalen Daten sind erst ein erstes Anzeichen dafür, dass sich die Nachfrage nach Gold stabilisiert. Die Krise in Europa hingegen ist nach wie vor nicht beherrscht und ebenfalls ein Grund für neue Käufe.


Ich wünsche Ihnen gute Gewinne
Sven Weisenhaus


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Sven Weisenhaus
Sven Weisenhaus

Sven Weisenhaus handelt seit mehr als 10 Jahren Aktien, Zertifikate und inzwischen hauptsächlich CFDs. Im Wave Daily dreht es sich meist um Elliot Wellen.

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Kommentar von HB

Sie schreiben die Krise in Europa ist nicht beherrscht und deshalb besteht auch ein Grund zu Goldkäufen. Vor wenigen Wochen klang das aber so:" Die Leute werden die Krise vergessen und alles geht wieder seinen gewohnten Gang. Gold hat deshalb bezüglich der Krise keine besondere Bedeutung." Gibt es einen bestimmten Grund weshalb sich Ihre Einschätzung um 360 Grad gedreht hat Im übrigen richtet sich Ihre Aufmerksamkeit in letzter Zeit auffallend oft dem Gold, nachdem Sie sich vor kurzem dem Gold abgewendet haben, da es doch am Aktienmarkt weitaus besser Geld zu verdienen gibt. Sie haben damals allerdings von Call´s gesprochen. Nur mit Put´s wäre eine Spekulation aufgegangen. Nachdem jetzt die Börse abgeschmiert ist, soll plötzlich Gold das Depot stabilisieren. Ich muß gestehen, daß ich doch sehr von Ihrem Sinneswandel überrascht bin.

Antworten
Antwort von Sven Weisenhaus:

Guten Tag! - - - Vor wenigen Wochen stand Spanien auch noch nicht so stark im Fokus und die Anleger verlangten keine Renditen von über 6,5 Prozent für die Staatsanleihen. Ich hatte auch immer angegeben, dass die Probleme nicht gelöst, sondern in die Zukunft verlagert werden. Was damit gemeint war, sieht man jetzt. - - - Der Grund für meinen Sinneswandel beruht auf mehreren Faktoren. Der Goldkurs hat lange konsolidiert und die Übertreibung abgebaut, dadurch hat sich auch das extrem bullische Sentiment abgekühlt. Zudem scheint sich die Angebots-/Nachfrage-Situation zu verändern. - - - Meine Analysen sind immer eine Momentaufnahme. Ändern sich die zugrundeliegenden Fakten, dann ändert sich auch die Erwartung. Und im Hinblick auf Gold scheint mein Richtungswechsel ja auch erneut zum genau richtigen Zeitpunkt gekommen zu sein. - - - Ich erwarte aber dennoch, dass man mit Aktien bald (in 1 bis 2 Jahren rückblickend) wieder deutlich besser fährt als mit Gold. - - - Wenn Sie meine heutige Analyse über die Gründe für die Kursverluste bei Aktien gelesen haben, dann erkennen Sie auch, dass ich schon seit einigen Wochen kurzfristig nicht mehr bullisch für Aktien war. - - - Und eben weil Gold zuletzt recht stabil seitwärts bzw. nur leicht abwärts tendiert ist, kann Gold ein Depot in der aktuellen Phase stabilisieren. Gold hat schließlich ebenfalls bis vor kurzem noch recht ordentlich verloren, aber zum einen nicht so stark wie Aktien und zum anderen tendiert es nun nach oben, während Aktien fallen. - - - Mein Sinneswandel sollte Sie also nicht überraschen, er entspricht nur den neuen Gegebenheiten. Und ich hatte stets angegeben kein grundsätzlicher Gold-Bär zu sein. Ich habe nur den richtigen Einstiegszeitpunkt abgewartet. - - - Mit freundlichen Grüßen - - - Sven Weisenhaus