Gold- ein sicheres Wertaufbewahrungsmittel
unserem Korrespondenten Bill Bonner in Investors Daily zum Thema Gold als Geldanlage
vom 13. Mai 2003 18:00 Uhr
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*** Ich beschäftige mich gerade wieder mit dem Dollar. Ich hatte prognostiziert, das er fallen würde. Die Ausländer hatten mehr als genug Dollar, so meine frühere Argumentation. Wenn sie die loswerden wollen ... wem konnten sie sie verkaufen?
Der Dollar hat gegenüber dem Dollar bereits 25 % verloren. Wird er noch weitere 25 % fallen? Oder 50 %? Ich weiß es nicht.
Aber wenn ich nach einer guten Möglichkeit zum Werterhalt suche, dann stoße ich auf Gold. Ignoranz und Bescheidenheit halten mich davon ab, Ihnen zu sagen, wohin der Goldpreis steigen könnte. Aber selbst bei 350 Dollar pro Unze bezweifle ich, dass er noch stark zurückkommen könnte. Der Dollar hat noch das Potenzial, deutlich zu fallen. Früher oder später scheinen alle Papierwährungen zu verschwinden – und damit letztlich auch der Euro. Das Gold bleibt.
"Es ist eine sehr gute Zeit, jetzt beim Gold einzusteigen – obwohl diese Ansicht bei einem Goldpreis von 380 Dollar viel mehr verbreitet war", schreibt mein alter Freund Doug Casey. "In diesem Spiel muss man das Gegenteil von dem tun, was einem die Emotionen sagen. Die emotionalen Investoren sind das Kanonenfutter. Die Sieger sind rational, und die, die die Fundamentals versehen, machen die Märkte."
Die Fundamentals der heutigen Devisenmärkte werden von der US-Zentralbank gemacht – die versprochen hat, soviele Dollar zu drucken, wie notwendig sind, um die Preise steigen zu lassen. Ich bezweifle, dass die Fed genau die Inflation bekommen wird, die sie haben will. Vielleicht wird es zuviel werden, vielleicht zu wenig. Auf jeden Fall wird der Preis eines wirklichen Wertaufbewahrungsmittels – so wie Gold – wahrscheinlich steigen.
Casey meint dazu: "Um das – fundamental begründet – emotional auszudrücken: Springen Sie auf den anrollenden Zug auf – wir befinden uns in der frühen Phase eines Bullenmarktes für Gold."