Gold auf Schnäppchen-Niveau
Brian Hunt in Investors Daily zum Thema Goldpreisentwicklung
vom 24. November 2011, 18:00 Uhr
ENL5454
diesen Monat hat der US-Dollar die meiste Zeit damit verbracht zu steigen..., was bedeutet, dass die Edelmetall-Kurse gefallen sind.
Regelmäßige Leser sind mit den langfristigen Antreibern der 10-jährigen Gold-Hausse vertraut. Erstens werden asiatische Länder wie Indien und China reicher ... und akkumulieren immer mehr Gold. Zweitens beobachten die Leute die mit Schulden beladenen Regierungsbilanzen von Europa und den Vereinigten Staaten immer genauer... machen sich mithin immer größere Sorgen und kaufen "echtes Geld" (also Gold) als Versicherung gegen die Papierwährungen.
Aber jede langfristige Hausse braucht seine kurzfristigen "Gesundschrumpfungen". Haussemärkte versuchen immer, soviel Menschen wie möglich wieder herauszuschmeißen. So funktionieren Märkte nun mal. Und da sich der Goldpreis (meistens) konträr zum US-Dollar verhält, hat die Dollar-Rally im November für eine kurze Gold-Korrektur gesorgt. Die Frage für Goldkäufer ist nun, wie weit der Goldpreis noch fallen kann, bevor Gold ein echtes Schnäppchen darstellt? Wann werden wir "bereit" sein, um (noch) mehr Gold zu kaufen?
Chart Gold

Der Zwei-Jahres-Chart gibt einen Hinweis hierfür. Im Frühling lag der Goldpreis bei etwa $1.500-$1.550 pro Unze. Im Juli sorgte (auch) die europäische Krise für eine starke Goldpreis-Rally, die in der Spitze 1.900 $ erreichte. Aber Gold hat sich in den letzten Tagen bis auf 1.675 $ zurückgezogen.
Wenn dieser Rückzug bis auf das Niveau von $1,500-$1,550 führt, dann würden wir Gold wieder als wahres Schnäppchen betrachten.
Good Investing
Brian Hunt
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Harald Alber (24.11. 2011 22:08 Uhr):
Lieber Herr Hunt, Sie schreiben am Anfang Ihres Kommentars für mich ein wenig verwirrend, ...“ diesen Monat hat der US-Dollar die meiste Zeit damit verbracht zu steigen..., was bedeutet, dass die Edelmetall-Kurse gefallen sind.“ Meinen Sie Euro/USD? Dann sind Sie einem Irrtum unterlegen. Rechnen Sie mal nach. Wenn der USD steigt und damit der Euro fällt, steigt der Wert des Edelmetalls in USD notiert! Stimmts? Na klar. Beste Grüße Harald Alber
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