GM mit überraschend hohem Verlust
J. Christoph Amberger in Baltimore in Traders Daily
vom 26. Juli 2005 12:00 Uhr
ENL5454
*** "Indem wir nicht die Wurzeln des Terrors im Islam selbst diskutieren, indem wir nichts darüber lernen, hält uns die multikulturelle Geistlichkeit, die unsere Eliten führt, davon ab, etwas zu tun. Das ist der Schlüssel, denn jedes ernsthafte Vorgehen – der Stopp der Einwanderung aus Dschihad-Sponsor-Nationen, das Schließen von Moscheen, die Gewalt predigen und das Ausweisen ihrer Imame, für den Anfang – bedeutet, das multikulturelle Glaubensbekenntnis zu widerrufen. Im Westen ist das die größte Apostasie. Und während die Strafe dafür zwar nicht der Tod ist – wie sie es unter islamischen Recht für das Ablegen des Islam ist – soll die existenzielle Krise um jedem Preis vermieden werden."
- Diana West
*** Mein Mitarbeiter Adam Lass schreibt:
"Netter Versuch, aber erfolglos – Teil 1:"
"Einer der Vorschläge, um die Sicherheit in Washington zu erhöhen? Laut USA Today könnten U-Bahn-Fahrer in Washington stichprobenmäßige Untersuchungen ihres Gepäcks hinnehmen müssen. Ein interessanter Gedanke, der sich in einer paranoiden Atmosphäre durchsetzen könnte, oder auch nicht. Ich kenne allerdings diese U-Bahn, ich habe sie oft im Sommer zur Hochverkehrszeit benutzt. Das erste Mal, dass dort versucht wird, eine sehr gut aussehende, müde, Apparatschik-Frau mittleren Alters am Ende ihrer Schicht zu durchsuchen, wird das sehr teuer werden."
"Und damit die Idee wirklich funktioniert, müsste sie nicht nur im Gomorrah-am-Potomac durchgeführt werden. Das würde al Qaeda dazu zwingen, nach weniger harten Zielen zu suchen. Die Behörden müssten das überall im Land tun. Aber können Sie sich vorstellen, wie das in den Cable Cars in San Francisco funktionieren soll, wo die Schaffner schon genug damit beschäftigt sind, aufzupassen, dass die Passagiere nicht in die Bay fallen, und die Hälfte der Passagiere nicht bezahlt? Oder in den dunklen Tunneln der voll beladenen U-Bahn von New York? Wir in Baltimore würden sagen: Fuggedaboutit!"
"Netter Versuch, Teil 2:"
"Die Presseagentur AP meldet, dass General Motors (GM) mit dem Automobilgeschäft im zweiten Quartal in den USA über 1 Mrd. Dollar Verlust gemacht hat. Die Cheerleader der Wall Street hatten auf einen Gewinn von 0,03 Dollar je Aktie gehofft. Stattdessen erhielten sie einen Verlust von 0,56 Dollar je Aktie."
"Der GM-Vorstandsvorsitzende Rick Wagoner sprach von einem 'Mix von Plus und Minus'. Als positiv bezeichnete er es, dass die Umsätze in allen Regionen gestiegen seien, und dass sich der weltweite Marktanteil von GM erhöht habe. Als negativ bezeichnete er es, dass GM in Nordamerika sehr enttäuschend abgeschnitten hat."
"Das beweist zwei sehr wichtige Dinge: Zunächst einmal (und das ist an diejenigen Manager bei Chrysler und Ford gerichtet, die dachten, dass die Vorgehensweise von GM 'brillant'sei) kann man nicht mit jeder verkauften Einheit Verlust machen und dann hoffen, dass das dadurch ausgeglichen wird, dass man mehr verkauft!"
"Dann könnte die Wall Street über die Dimension dieses Verlustes geschickt sein. Ich habe allerdings bereits oft über das Loch gesprochen, dass der GE-Chef Wagoner für sich und seine Nachfolger gegraben hat."
"Netter Versuch, Teil 3:"
"Alan Greenspan will eine starke Erbschaft hinterlassen. Stattdessen könnte ihm aber die ungleichmäßigste Wirtschaftslage der Geschichte der USA angelastet werden."
"Und während seiner letzten Anhörung vor dem US-Kongress wurde er sogar dazu gezwungen, über die Risiken zu sprechen, die über der Wirtschaft hängen: 'Der allgemein gute Ausblick wird allerdings von einigen signifikanten Unsicherheiten begleitet, die zur Wachsamkeit raten.'"
"Besonders warnte er vor steigenden Arbeitskosten, hohen und volatilen Energiepreisen und längerfristig niedrigen Zinsen, die den US-Immobilienmarkt in vielen Gegenden sehr befeuert haben." "Keine Sorge, Alan. Die Herde hat ein wirklich kurzes Gedächtnis. Vielleicht ... wenn Du jetzt sofort von der Bühne abtrittst ... wird die Schuld dem Nachfolger Bernanke in die Schuhe geschoben werden?"
"Oder auch nicht."