GlaxoSmithKline trifft Erwartungen
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 12. Februar 2003 18:00 Uhr
ENL5454
Europas größter Pharmakonzern GlaxoSmithKline hat im vergangenen Jahr einen Gewinn vor Steuern von 6,51 Mrd. Pfund (rund 9,8 Mrd. Euro) nach 6,17 Mrd. Pfund im Vorjahr erzielt. Damit wurden die Analystenerwartungen getroffen. Der Umsatz stieg um 4 % auf 21,2 Mrd. Pfund. Der Gewinn je Aktie betrug 78,3 Pence. Hier waren Analysten von 78 Pence ausgegangen.
Auffällig und etwas bedenklich ist, dass der Gewinn im letzten Quartal der Jahres 2002 um 4 % zurückgegangen ist. Begründet wird dieser Rückgang zunächst mit dem schwachen Dollar. Aber auch die wachsende Konkurrenz durch Generika für das Medikament Augmentin hat hier eine Rolle gespielt.
Trotzdem hat GlaxoSmithKline seine Prognose, die ein Ergebniswachstums im hohen einstelligen Prozentbereich vermutet, bekräftigt.
Auch wenn man von einem deutlichen Anstieg des Dollars durch einen Krieg ausgeht, der das Ergebnis in den nächsten Quartalen positiv beeinflussen könnte, ist GlaxoSmithKline mit Vorsicht zu genießen.