Gewaltige Investitionsschere im chinesischen Bildungssektor
Profit Radar
vom 21. Januar 2010, 19:00 Uhr
ENL5454
In ländlichen Gegenden ist es üblich, dass die ganze Famlie spart, damit eines der zahlreichen Kinder zur Schule gehen kann. Dementsprechend ernst nehmen die Asiaten die Ausbildung. Wenn sich hier junge Studenten wundern, warum die asatischen Austauschstudenten bis Mitternacht in den Bibliotheken lernen, während die deutschen Studis auf dem Weg zur nächsten Party sind - daher kommt dieses Verhalten.
In Asien ist Bildung ein Privileg, das sich die Familien sehr oft vom Mund absparen. Aber - und das ist für uns wichtig - das ist Geld, was in China (und ganz Asien) sehr gerne und so uneingeschränkt wie irgend möglich investiert wird, weil es so wichtig ist.
Dementsprechend besitzt der chinesische Bildungssektor noch gewaltiges Nachholpotential. Denn obwohl die Zahl der Schüler, Studenten und Weiterbildenden 17% der weltweiten Gesamtzahl aller lernenden Menschen ausmacht, macht der chinesische Bildungssektor aktuell gerade mal 2% aller weltweiten Bildungsausgaben aus!
Das ist eine gewaltige Diskrepanz, die sich in den kommenden Jahren nach oben auflösen wird. Sprich: Die Chinesen werden mehr und mehr Geld in Bildung investieren. Anders geht es auch gar nicht. In der Geschwindigkeit, in der sich Chinas Wirtschaft entwickelt, steigen auch die Ansprüche an die chinesischen Arbeitskräfte.
Eine gute Ausbildung wird immer wichtiger für den chinesischen Arbeitsmarkt werden. Einen entsprechenden kaum bekannten chinesischen Wert stellen wir Ihnen übermorgen in der neuen Taipan-Ausgabe vor. Für weitere Infos dazu klicken Sie auf Taipan.
Have a successful day,
Ihr
Daniel Wilhelmi