Gernerika-Hersteller machen Pfizer das Leben schwer

Redaktion Jürgen Schmitt, Katja Sell in Insider Daily
vom


Der Pharmariese Pfizer aus den USA hatte im zurückliegenden Quartal mit einigen Unannehmlichkeiten zu kämpfen - für den Konzern lief das vergangene Quartal nicht so glatt. Dem Hersteller und Entwickler von verschreibungspflichtigen Medikamenten machten im abgelaufenen Vierteljahr vor allem die Hersteller von Nachahmermedikamenten schwer zu schaffen.


Im zweiten Quartal sank der Umsatz von Pfizer gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011 um 9 Prozent auf 15,1 Mrd. US-Dollar. Wie das Unternehmen mitteilte, brach der Umsatz des Blutfettsenker Lipitor, dem einstigen Kassenschlager von Pfizer, um 50 Prozent ein. Allerdings konnte der Gewinn im zweiten Quartal 2012 dank Einsparungen und geringerer Kosten für Restrukturierung und Abschreibungen auf 3,2 Mrd. US-Dollar zulegen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie sank sich im Zeitraum April bis Juni 2012 auf 0,59 Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug der Gewinn je Aktie noch 0,62 US-Dollar. Trotz des ernüchternden Quartalsverlaufes übertraf Pfizer beim Gewinn je Aktie und auch beim Umsatz die Erwartungen des Marktes.

Angesichts des drastischen Umsatzrückgangs und aufgrund des Verkaufs der Babynahrungssparte an Nestlé senkte der Pharmariese den Ausblick für das Gesamtjahr 2012. Wie der Konzern im Zuge der Präsentation der Quartalszahlen verlauten ließ, rechnet Pfizer für 2012 mit einem Rückgang des Umsatzes auf 58 bis 60 Mrd. US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll demnach nur noch bei 2,14 bis 2,24 US-Dollar liegen, nach 2,31 US-Dollar je Aktie im Vorjahr.


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