Gemischte Gefühle bei den Zahlen von Hewlett-Packard
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 26. Februar 2003 18:00 Uhr
ENL5454
Hewlett-Packard hat im vergangenen Quartal einen Gewinn vor Sonderposten in Höhe von 877 Mio. $ oder 29 Cent je Aktie erzielt. Die Analystenerwartungen wurden damit übertroffen. Nach Sonderposten konnte das Unternehmen einen Gewinn von 721 Mio. $ verbuchen, nach 484 Mio. $ im Vorjahreszeitraum.
Der Quartalsumsatz konnte zwar um 6,5 Mrd. $ auf 17,9 Mrd. $ ansteigen, verfehlte aber die Prognosen der Analysten die von 18,48 Mrd. $ ausgegangen sind. Die US-Umsätze fielen im Vergleich zum Vorquartal um 7 % auf 8,2 Mrd. $, dagegen stiegen die Umsätze auf dem europäischen Markt um 6 % auf 7,1 Mrd. $. Das sind immerhin 40 % des Gesamtumsatzes.
Beim Ausblick erwartet Hewlett-Packard im laufenden zweiten Quartal einen Gewinn vor Sonderposten von 27 Cent je Aktie. Damit sollen die Analystenerwartungen erfüllt werden.
Insgesamt eher positive Zahlen, die unter dem Makel des geringer als erwarteten Umsatzes stehen. Gerade die Umsätz sind dabei ein Indikator dür die Marktentwicklung. Hier haben die Marktteilnehmer anscheinend mit einem über den Erwartungen liegendes Ergebnis gerechnet. Die Zahlen von Hewlett-Packard belasteten deswegen zunächst die amerikanischen Indizes.