Geldmengenwachstum in den USA ist rückläufig
Miriam Kraus in Rohstoff Daily zum Thema Rohstoffe
vom 2. September 2008, 20:00 Uhr
ENL5454
Liebe Leser,
an dieser Stelle möchte ich Ihnen nun die Ergebnisse von Lombard Street und John Williams in Bezug auf das Wachstum von M3 und Broad Money" vorstellen. Lassen Sie sich durch die unterschiedlichen Prozentzahlen zunächst einmal nicht irritieren. Denn Sie wissen ja, auch hier gilt: unten kann immer nur das heraus kommen, was oben hinein gesteckt wurde. ;-) Oder anders ausgedrückt - und das gilt so ziemlich für alle Ergebnisse, Statistiken und Berechnungen - Ergebnisse sind nur insoweit wahr", wie die einzelnen Parameter in ihrer Formel. Hierzu passen auch die unterschiedlichen Ergebnisse bei Bestimmung der Inflationsraten aufgrund verschiedener Berechnungsmodelle (siehe Warenkorbdefinition contra klassische Definition). Doch wie gesagt, lassen Sie sich erst einmal nicht beirren, denn was zunächst einmal wichtig ist, ist dass beide Wachstumsraten tatsächlich rückläufig sind.
Wachstum von US Broad Money nach Lombard Street Research
Quelle: Daily Telegraph
Wachstum von M3, M2 und M1 in den USA, annualisiert, berechnet von John Williams
Quelle:shadowstats.com
So long liebe Leser...was das rückläufige Geldmengenwachstum in den USA zu bedeuten hat, warum M3 ein Inflationsindikator ist und wie es im Euro-Raum aussieht, damit beschäftigen wir uns dann morgen....bis dahin
Ihre Miriam Kraus