Gefahr für "grüne" Investments?
Alexander Hahn in Investoren Wissen
vom 25. November 2009, 16:00 Uhr
ENL5454
eigentlich wollte ich heute etwas zu Herrn Clinton schreiben, doch es kam mir eine Meldung dazwischen, die ich Ihnen keinesfalls vorenthalten möchte. Der Artikel über Herrn Clinton erscheint daher endgültig am Freitag (keine weiteren Verschiebungen, versprochen!)
Kommen wir somit zur heutigen Ausgabe.
Leider muss ich hierbei auf ein paar englische Links zurückgreifen, da die Berichterstattung in den deutschen Massenmedien etwas zu wünschen übrig lässt und nur die Spitze des Eisbergs vergleichsweise vorsichtig antippt.
Alexander Hahn
ich bin mir sicher, Sie kennen die folgenden, teils panikmachenden Aussprüche:
- "Alternativen Energien gehört die Zukunft!"
-
"Das Klima ist in ernster Gefahr. Neue Technologien zur CO2-Reduzierung sind nötig, wenn die Menschheit überleben will!"
-
"Der Mensch verursacht durch seinen eigenen CO2-Ausstoß seinen Untergang!"
-
"Wir brauchen eine individuelle, personenbezogene CO2-Steuer und wir alle müssen ab jetzt massiv zurückstecken!"
- "Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war!"
Besonders jetzt, kurz vor dem Kopenhagen-Gipfel, scheint die entsprechenden Akademiker der Drang nach der Sicherung neuer Fördergelder besonders umzutreiben, denn pünktlich im Vorfeld des Gipfels geht erwartungsgemäß die Welt wieder einmal ein paar Jahrzehnte früher und natürlich noch viel dramatischer unter als bisher prognostiziert. Armageddon ist also vorübergehend vorverlegt, bitte alles anschnallen und das Popcorn für den großen Film bereit halten. Noch ein Werbespot, dann geht es auch schon los. Alles natürlich 100%ig "wissenschaftlich" und ohne auch nur einen Hauch von Anzweifelbarkeit...
Doch was hat all das mit Ihren Investments zu tun?
Gestatten Sie mir, noch ein wenig auszuholen, dann wird der Zusammenhang sofort klar.
Vom IPCC, bei uns in der BRD bekannt als der sog. "Weltklimarat", wird vehement die These vertreten, die globale Erderwärmung sei durch den Menschen und seinen Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 verursacht. Auch wird seitens des IPCCs gerne in der Öffentlichkeit bewusst der falsche Eindruck dargestellt, diese Ansicht sei ein massiver Konsens unter den Wissenschaftlern - was nicht der Fall ist.
Dass dem keineswegs so ist zeigen etwa Petitionen, die von kritischen Wissenschaftlern in guter fünfstelliger Anzahl unterzeichnet werden oder etwa langjährige Zweifel an der Wissenschaftlichkeit und Seriösität der Methoden, welche durch den sog. "Weltklimarat", seines Zeichens eine politische Institution und keine wissenschaftliche, so die Kritiker, verwendet werden. Ein Punkt hierbei ist z.B. der Vorwurf seitens kritischer Wissenschaftler, dass trotz aller Veröffentlichungen des IPCCs wichtige Basisdaten seitens der Verfechter der menschlich verschuldeten Erwärmung nicht zur Gegenprüfung an die Skeptiker gegeben werden, womit die immer wieder in die Köpfe der Menschen gehämmerten Katastrophenszenarien kaum tatsächlich auf vollständige Seriösität überprüft werden könnten. Andere Wissenschaftler halten die Seriösität bzw. die Aussagekraft der Prognosemodelle, auf die sich die gesamte Diskussion um die menschlich verursachte globale Erwärmung stützt, insgesamt für eher fragwürdig.
Praktisch niemand zweifelt jedoch nachhaltig an, dass Umweltschutz generell nötig wäre oder sich die Erde tatsächlich erwärmt. Es geht viel mehr um die "Schuldfrage" und die daraus für die Welt abzuleitenden Konsequenzen und Maßnahmen.
An den Finanzmärkten regiert die "CO2-Geschichte"
Wohl mit verursacht durch den breiten Medieneinfluss, der dem IPCC zuteil wird, regiert an den Finanzmärkten und in den Köpfen der meisten Menschen (bereits in der Schule wird den Kindern ja die CO2-Theorie als Faktum "eingehämmert") der Gedanke, dass der Klimawandel primär durch menschliche CO2-Ausstöße verursacht werden müsse. Folglich müsse also Klimaschutz betrieben werden und dies führt die meisten Anleger und Analysten dazu, Unternehmen, welche im Umweltbereich tätig sind oder "grüne" Technologien entwickeln, entsprechend erfolgsversprechend einzuschätzen.
In diesem Zuge entwickelte sich ein weites Netz an Profiteuren und ganze neue Industriezweige entstanden bekanntlich - alles basierend auf der Theorie der menschlich verschuldeten Klima-Erwärmung. Zu diesen Profiteuren gehören einerseits natürlich die entsprechenden Firmen, welche im "grünen" Sektor ihren Geschäftsbereich haben, andererseits haben natürlich auch zahlreiche Forscher ein massives Interesse, dass das Thema CO2 und die zugehörige Bedrohungskulisse stets warmgehalten wird, da dies in Zeiten finanziell klammer Staatskassen natürlich einen einträglichen Pott an Regierungsgeldern sicherstellt, die für alle möglichen, teils auch sehr fragwürdigen Projekte abgegriffen werden können. Dies garantiert schlicht den eigenen Job und gilt natürlich auch für diverse Umweltjournalisten und sämtliche weitere Zugehörige zum "CO2-Komplex" (die weiteren Gruppen und Individuen wie etwa den selbsternannten "Klimapapst" und angehenden CO2-Milliardär Al Gore lasse ich an dieser Stelle einmal unerwähnt...)
Auch der Staat freut sich natürlich über die zahlreichen Steuermilliarden, die im Namen des Klimaschutzes "legitim" erhoben werden können und hätte ohne die "Klimamilliarden" ein noch größeres finanzielles Problem. Aber wer würde denn schon an derartigen Steuern zweifeln? Schließlich ist es ja nur für das Beste der Menschheit und des Planeten (ob man deshalb auch bereits EU-Steuern zwecks "Klimazielerreichung" diskutiert?).
Doch was wäre, wenn dieses Fundament des menschlich verursachten Klimawandels plötzlich Risse bekäme? Wie würde sich dies auf die Finanzmärkte auswirken, wenn plötzlich die Massen verunsichert, der Sinn ganzer Industrien hinterfragt und eine breite Verunsicherung entstehen würde bzw. im Extremfall gar zahlreiche Anleger zur sprichwörtlichen engen Tür rennen und sich durch den Ausgang zwängen wollen, also dem schlimmsten anzunehmenden Investment-Unfall?
Meine Frage ist keinesfalls rein hypothetisch motiviert...
"Climate Gate": Ein Skandal gewinnt an Fahrt und Größe - und die deutschen Medien schweigen wieder einmal weitgehend...
Die deutschen Medien berichteten erwartungsgemäß kaum etwas hierüber und wenn, wurde nur schön vorsichtig an der Oberfläche gekratzt. Zu politisch inkorrekt scheint dieses Thema zu sein, als dass der deutsche Herden- und Konsensjournalismus sich dem Thema gebührend annehmen möchte. Da es aber aus meiner Sicht höchstwahrscheinlich sehr wichtig ist, die folgenden Entwicklungen als Investor zu kennen (besonders, wenn Sie Anteile an "grünen" Unternehmen halten...), werde ich hier in den folgenden Abschnitten auf den sog. "Climate Gate"-Skandal, welcher besonders die englische und amerikanische Presse aktuell sehr beschäftigt, näher eingehen.
Auf diese Weise fülle ich hoffentlich zu einem großen Teil das Informationsvakuum, welches die deutschen Massenmedien hier (wohl bewusst) lassen.
Eine gute Einführung in das Thema bietet ein aktueller Artikel der "Welt", welcher die grundsätzlichen Informationen darstellt (besonders unterhaltsam sind hier u.a. auch die Leser-Antworten auf den Artikel, die teilweise sehr extrem ausfallen).
Doch geht der eigentliche "Climate Gate"-Skandal noch über die in der "Welt" geschilderten Punkte hinaus. Der englische "Daily Telegraph" etwa hat eine ganze Artikelserie eingerichtet, in der Sie alle wichtigen Details zur Skandalentwicklung (leider eben auf Englisch) verfolgen können.
Darüber hinaus bietet der Telegraph auch ein paar interessante Einblicke in die veröffentlichten E-Mails. Auch der amerikanische TV-Sender FOX-News, eins der am weitesten verbreiteten US-Massenmedien berichtet natürlich über die Sache.
Es bleibt die Frage: Was werden die Märkte sagen?
Momentan ist es wohl noch schwer abzusehen, welche Tragweite diese Affäre haben wird. Doch eins sollte klar sein: Die Tatsache, dass bereits jetzt von öffentlicher Seite die Echtheit zahlreicher gestohlenen Dokumente bestätigt wurde, und nur ein kleiner Teil der riesigen Datenmenge bisher gesichtet wurde, lässt noch viel Spielraum für mögliche Eskalationsstufen.
Es ist wohl nicht absehbar, welche Auswirkungen dieser Skandal letztlich noch haben wird, aber jeder von Ihnen, der "grüne" Investments hält, fährt wahrscheinlich sicherer, wenn er diese Angelegenheit weiter sehr genau verfolgt. Mir war es nur wichtig, Sie im Vorfeld hierüber zu informieren, so dass Sie im Notfall noch schnell genug reagieren können, falls die Sache größere Ausmaße annimmt als allgemein momentan erwartet.
Man darf sicherlich gespannt sein, ob und wie weit es hier die Wahrheit ans Licht schafft oder ob die Anzahl derer, die vom "menschlich verursachten Klimawandel" inzwischen leben, schon zu groß ist, und ernste und unvoreingenommene Nachforschungen verhindern und damit ihren Lobbyeinfluss geltend machen wird.
Abschließend ein letztes Wort zur Klarstellung und Vermeidung von Missverständnissen:
Ich bin ein Freund der Natur und von sinnvollem Umweltschutz, doch werde ich skeptisch, wenn versucht wird, durch "Angst" und "Horrormeldungen" statt objektive und nachvollziehbare Fakten und Details zu überzeugen. Ich selbst bin kein Klima-Wissenschaftler und kann daher nicht sagen, ob die "CO2-Sache" stimmt oder nicht (ich weiß nur, wie leicht mathematische Modelle absurde Daten liefern können und wie schnell vermeintliche sinnvolle Modelle sich als nutzlos erweisen können, ohne dass man es sofort merkt). Mir ging es nur darum, Sie als Anleger über diese Entwicklungen frühzeitig zu informieren.
Ich selbst halte aus verschiedenen Gründen keine Positionen in Bereichen wie "alternativen Energien" oder "Umwelt", aber würde ich es tun, wäre diese Geschichte etwas, was ich sehr genau nachverfolgen würde, denn letztlich zählt auch, welche Kreise diese Sache in den USA und der englischsprachigen Welt ziehen wird.
Ein amerikanischer Senator etwa kündigte bereits voller Zorn eine Untersuchung an, in wie weit gegen den sog. "Weltklimarat" wegen Betrug vorgegangen werden könne, denn die Liste der Verantwortlichen, welche in diese Mail-Affäre verwickelt sind, reicht sehr weit. Aktuellen Berichten zufolge ist hierein z.B. auch der sog. "Wissenschafts-Zar" der Obama-Administration, verwickelt, welcher laut den Mails an einer Diskreditierung von Wissenschaftlern, die den angeblich durch den Menschen verursachten Klimawandel in ihrer Arbeit in Frage stellten, beteiligt war.
Auch einige deutsche Klimaforscher sollen übrigens in den Mails auftauchen.
Was ich damit sagen will: Hier dürfte es die nächste Zeit noch einiges an Neuigkeiten geben, auch wenn es in Deutschland bisher eher totgeschwiegen wird in den meisten Massenmedien.
Wenn Sie sich an Medien wie den "Telegraph" halten, dürften Sie alle Informationen erhalten, die nötig sind. Wahrscheinlich greife ich bei weiteren interessanten Entwicklungen das Thema auch nochmals hier bei Investoren Wissen für Sie auf.
Generell empfiehlt sich vorsichtigen Anlegern wohl ein enger Stop Loss auf ihre "grüne" Investments (auch wegen der aktuellen, unklaren Marktlage).
Beste Grüße
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von S Yildiz (25.11. 2009 17:34 Uhr):
Gratulation Herr Hahn. Ich habe auch schon aus anderen i.d.R. bestens informierten Kreisen Zweifel an der CO2-These gehört. Und zwar aus der Ecke des genialen Professors, der ein revolutionäres Wirtschaftsmodel entwickelt hat und für den Wirtschafts-Nobelpreis vorgeschlagen wurde. Die Welt tendiert immer mehr zu seinen Ideen und übernimmt sie Stück für Stück, ohne seinen Namen zu nennen. Herzliche Grüße
Antworten - Kommentar von Horst Flechtner (25.11. 2009 19:26 Uhr):
Lieber Herr Hahn, es ist wie immer gut, wenn Sie am Ball bleiben.Ich habe gelesen ,dass sich alle ca.350 Jahren schon frueher das Klima immer geaendert hat. Da kann ich nur sagen,der Betrug regiert die Welt und wird immer mehr ohne Schande dargestellt. Auch bei Amgen wird wegen Betrug ermittelt ,wie Sie sicher gelesen haben .Es muessen Gewinne gemacht werden,auch wenn Menschen dabei sterben sollten. Viele Gruesse aus Brasilien Flechtner
Antworten - Kommentar von Thomas (25.11. 2009 20:21 Uhr):
Sie kommen sehr sehr spät, um sich in die Reihe der Klimaskeptiker einzureihen. Es gibt und gab genug Berichte, die diesen Humbug widerlegt haben. Es gab und gibt einerseits handfeste wirtschaftliche Gründe insbes. der USA, um die Klimaskeptiker zu pushen. Und natürlich gibts auch immer Leute, die z.B. auch heute noch nicht glauben, dass Menschen auf dem Mond gelandet sind oder dass die Evolutionstheorie korrekt ist oder sich die Erde um die Sonne dreht etc. etc...
Antworten - Kommentar von Josef Hehle (25.11. 2009 22:20 Uhr):
Sehr geehrter Herr Hahn, Menschen wie Sie, die versuchen die Wahrheit zu verbreiten, kann ich nur loben. Sehr gut Ihr Bericht zu diesem Thema. Ich hab schon ein ganzes Buch zu diesem Thema gelesen. Und auch hier steckt die "Hochfinanz" dahinter. Es ist gigantisch, was auf dieser Welt abgeht und die Menschen sich an der Nase herumführen lassen. Nochmals vielen Dank dafür, dass Sie diesen Bericht gebracht haben. Mit freundlichen Grüßen Josef Hehle
Antworten - Kommentar von Alexander Hahn (25.11. 2009 23:13 Uhr):
Thomas, ich zitiere aus meinem Beitrag: Ich selbst bin kein Klima-Wissenschaftler und kann daher nicht sagen, ob die CO2-Sache stimmt oder nicht. ... Mir ging es nur darum, Sie als Anleger über diese Entwicklungen frühzeitig zu informieren. Und genau so meinte ich das auch. Ich sehe diese Sache hier primär durch die Investoren-Brille und schreibe doch selbst, dass ich nicht beurteilen kann, was nun stimmt oder nicht (und skeptisch werde ich grundsätzlich in allen Bereichen des Lebens, wenn ich sehe, dass jemand mit Angsterzeugung zur Verbreitung der eigenen Botschaft arbeitet, denn das ist manipulativ) Es war nicht Absicht meines Artikels, wissenschaftliche Behauptungen o.ä. aufzustellen. Das überlasse ich natürlich den entsprechenden Experten. Und natürlich ist es richtig, dass es auch für die Skeptikerseite wirtschaftliche Gründe gibt. Gerade das macht das Thema ja teilweise entsprechend schwierig von außen zu durchschauen. Viel mehr ist für mich von Interesse, in wie fern solche Meldungen die Massenmeinung an den Märkten beeinflussen können und so zu Sentimentänderungen an den Finanzmärkten bzgl. grüner Werte führen können. Es geht mir hier also primär um massenpsychologische Dynamik. Um die zwei Pole solch einer möglichen Dynamik aber zu verstehen, erschien es mir sinnvoll, auch die Skeptikerposition darzustellen, da diese in den deutschen Medien bisher kaum bis gar keine Beachtung findet. Ansonsten hätte ich dieses Thema gar nicht derart aufgegriffen. Beste Grüße Alexander Hahn
Antworten
- Kommentar von Dr Dieter Prestele (26.11. 2009 01:41 Uhr):
Sehr geehrter Herr Hahn, ich kann nur begeistert feststellen, dass mir endlich jemand zutiefst aus der Seele spricht. Die ganze CO2- und Treibhausgas-Hysterie hat sich zwischenzeitlich wohl zum größten Bluff der Menschheitsgeschichte ausgewachsen. Die Urheber hierfür sind allein die deutschen Regierungen und Parteien, allen voran die Grünen, denen es tatsächlich gelungen ist mit ihren Wahnvorstellungen die ganze Welt zu infizieren. Ich bin ein kleiner unbedeutender Mediziner, der nur ein kleines bisschen von Physik und Chemie versteht, dies aber nie brauchte, um zu seiner eben ausgedrückten Überzeugung zu gelangen. - Warum? Weil nirgendwo, aber wirklich nirgendwo auch nur die Spur eines Nachweises dafür zu finden ist, dass es Treibhausgase als solche überhaupt gibt und dass sie dann auch die Eigenschaften hätten, die ihnen von den verantwortungslosen und geradezu betrügerischen Politikern und Profiteuren zugesprochen werden. Als Beispiel hierfür "pars pro toto" sei nur einmal "Google" angeführt mit der Fragestellung "Warum ist CO2 ein Treibhausgas". - Die Antworten sind hunderte, die alle nachweisen, dass CO2 , merke wohl !, kein Treibhausgas ist. - Es gibt keine einzige Antwort, die auch nur den Versuch eines befürwortenden Nachweises erkennen ließe. Nahezu alle Physiker, - der Treibhauseffekt ist ein rein physikalisches Phänomen und hat mit Meteorologie rein gar nichts zu tun- die sich mit dem Thema Erderwärmung beschäftigen sind sich einig, dass CO2 kein Treibhausgas sein kann. Doch Herren aus der Meteorologie, wie dieser Herr Mojib Latif, der sich zum Pabst des Treibhauseffektes aufgeschwungen hat, verbreiten wider besseres Wissen ihre Behauptungen wie unfehlbare Dogmen nur, um ihre hoch subventionierten Pfründe zu erhalten. Dieser ganze Bluff ist ein Geschäft mit dem zwischenzeitlich, wenn alles zusammen gerechnet wird, weltweit bereits Billionen von Euros gemacht werden und deshalb wohl auch keine Möglichkeit mehr besteht jemals auf den Boden der Tatsachen zurück zu finden. Mit diesen, in jeder Hinsicht irren Summen, könnten wohl höchst effiziente Zukunftsprojekte und damit auch Abhilfe für die Hungernden dieser Welt finanziert werden. Mit freundlichen Grüßen Ihr Bruder im Geiste Dieter Prestele
Antworten - Kommentar von Holstein (26.11. 2009 16:38 Uhr):
Seit Tagen versuche ich in deutschen Medien wenigstens einen ganz kleinen Kommentar zum Thema Climate Gate zu finden. Ergebnis: ein Artikel in der Welt, ansonsten absolute Fehlanzeige. Dieselben Medien die sonst jede Kleinigkeit zum Skandal aufblasen schweigen vollständig. Ist das Angst oder Zensur in den Redaktionen?
Antworten - Kommentar von Thomas (26.11. 2009 21:20 Uhr):
Sehr geehrter Herr Hahn, danke dafür, dass Sie heute eine Klarstellung bzgl. ihrer Einschätzung zum CO2-Thema im Newsletter abgegeben haben. Dennoch zeigen auch die Kommentare hier, wieviel Macht die Medien oder diverse Lobbyisten haben, die Meinungen der Leute in die eine oder andere Richtung zu manipulieren. Ich gebe zu, vor ein paar Jahren den Klimaerwärmungsskeptikern zumindest etwas Glauben geschenkt zu haben. Aber mittlerweile ist das Thema für mich längst durch. Wer heute noch an der Klimaerwärmung zweifelt bzw. am Veursacher Mensch, der sollte auch mal über die eigene Verantwortung nachdenken und nicht versuchen, sich die Folgen "wegzudenken".
Antworten - Kommentar von Anna Luehse (27.11. 2009 11:27 Uhr):
Einige BELASTBARE Fakten zur zunehmenden Erdabkühlung: Von 1998 bis 2008 ist die globale Temperatur um 0,2 Grad C zurückgegangen. Die Nordhalbkugel hat sich um 0,1 Grad C, die Südhalbkugel sogar um 0,3 Grad C abgekühlt.
Antworten - Kommentar von Alexander Hahn (27.11. 2009 23:37 Uhr):
Thomas, jedem steht natürlich die eigene Meinung zu und das mit den Lobbyisten, wie Sie schreiben, ist wohl sicher auch auf beiden Seiten richtig. Ich bezweifle allerdings, dass es den meisten Skeptikern primär darum geht, die eigene Verantwortung wegzudenken, wie Sie schreiben. Natürlich spielt das bei manchen Leuten sicher mit, aber viel mehr glaube ich, dass durch zahlreiche Vorfälle, wie z.B. das beständige Ignorieren des Volkswillens durch Eliten und Politik, Banker-Bailouts, etc., das Misstrauen der Menschen berechtigterweise einfach immer weiter steigt. Ich denke, die wenigsten CO2-Skeptiker sind Feinde des Umweltschutzes oder von der Ölindustrie bezahlt, wie es immer so schön dämlich angeführt wird, wenn keine wirklichen Argumente mehr in Diskussionen da sind. Letztlich wird das aber dann wohl eher eine psychologische Diskussion, welche sich hier nicht befriedigend zu einem Ergebnis wird führen lassen, schätze ich. Ich wünsche Ihnen und allen anderen hier, die das lesen, auf jeden Fall ein angenehmes Wochenende. Beste Grüße Alexander Hahn
Antworten
- Kommentar von Birgit (21.01. 2010 17:27 Uhr):
IPCCs erweckt in meinen Augen teilweise einen falschen Eindruck. Es grenzt schon an Betrug und Abzocke, diese Unwahrheiten zu verbreiten, da es sich um eine wissenschaftliche Einrichtung handelt. Daher kann ich die Handlungen IPCCs nicht verstehen.
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