GD-Linien
Henrik Voigt in DAX Daily
vom 30. Dezember 2010, 08:30 Uhr
ENL5454
in der gestrigen Charttechnik-Serie haben wir uns gerade Trendlinien angeschaut. Oft sind aber „gebogene" Trendlinien intelligenter - die sogenannten gleitenden Durchschnitte. Auf die Präsentation von Formeln und Berechnungsmethoden werde ich an dieser Stelle einmal verzichten, da jedes Chartprogramm dies ganz automatisch bewerkstelligt. Wichtig für Sie ist vor allem, welche gleitenden Durchschnitte Sie verwenden sollten.
Ich habe da ganz einfach Präferenzen: ich nutze den 20er GD für die sehr kurzfristigen Unterstützungen und Widerstände, den 50er GD für die mittelfristige Betrachtung und den 200er GD für die langfristige. Diese GD´s funktionieren in allen Zeitfenstern, also in Charts auf Stunden,- Tages,- Wochen,- und Monatsbasis. Unter- oder überschreiet der Kurs des Basiswertes einen der genannten GD´s, dann entsteht ein (Achtungs-) Signal. Diese wird dann im Kontext mit anderen Signalen und mit auftretenden Kursmustern ausgewertet.
Noch bedeutsamer ist es, wenn sich zwei GD-Linien schneiden. In der Regel schneidet der kürzer laufende (z.B. der 20er) den länger laufenden (z.B. den 50er). Geschieht dies von oben nach unten, so entsteht ein bärisches Warnsignal. Geschieht dies umgekehrt von unten nach oben, ist dies ein bullisches Zeichen. Schauen wir uns das einmal für den DAX in diesem Jahr an (zweiter Beitrag unten).
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