Für einige Uran-Explorer wird es jetzt ganz eng

in Profit Radar
vom


Besonders übel wird es für Firmen werden, deren Explorationsprojekte sich noch in frühen Stadien befinden. Und für Firmen, deren Explorationsgebiete niedrige Urangehalte aufweisen. Bedenken Sie: Uran findet sich reichlich in der Erde. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass es nur selten in Konzentrationen auftritt, die hoch genug für eine profitable Förderung sind.


Als der Uranpreis bei 100 USD stand bzw. die mittelfristigen Prognosen sogar Preise von 140 USD, 150 USD und 200 USD in Aussicht stellte, rechnete sich natürlich plötzlich auch die Erschließung von Gebieten mit niedrigen Uran-Gehalten. Gebiete, deren Uranabbau bei Kursen von 40 USD oder 50 USD einfach nicht profitabel waren.

Nun, nach Fukushima sind Uranpreise über 100 USD auf absehbare Zeit erst mal vom Tisch. Im besten Fall wird der Uranpreis im Bereich um 60 USD seitwärts laufen. Einige Experten rechnen jedoch sogar mit Rückschlägen im Uranpreis. Und dann sind die Projekte mit niedrigen Urangehalten dem Tode geweiht. 

Deshalb werden wir bei Uran-Explorern in den kommenden Jahren große Finanzierungsengpässe erleben. Die Konsequenz: Es wird in Zukunft bei den jungen Uran-Explorern eine massiv Reduzierung der Geschäftstätigkeiten kommen - und leider auch ein großes Dinosaurier-Sterben.

Deshalb hatte ich Ihnen schon in der letzten Ausgabe geschrieben, dass die Aktien von Uran-Unternehmen ab jetzt einfach kein attraktives Chance-Risiko-Profil bieten. Sicherlich wird es Ausnahmen geben. Aber die werden sie mit der ganz großen Sherlock Holmes-Lupe suchen müssen. Da sind andere Branchen einfach attraktiver.

 

 

Have a successful day,

 

Ihr

 

Daniel Wilhelmi

 


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