Für die Freiheit sterben?
Bill Bonner in Kapitalschutz Akte zum Thema Kapitalschutz
vom 9. Mai 2011, 07:30 Uhr
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Ich habe gelesen, dass 86% aller Franzosen bereit seien, für die "Freiheit zu sterben" sind.
Ich war überrascht. Ich habe immer gedacht, dass der Tod nach seinem eigenen Willen, früher oder später, kommen würde, wenn wir auf seiner Liste stehen würden.
Was für ein tragischer Moment das wäre! Ich könnte meine Hypotheken nicht mehr erhöhen und ich könnte nicht mehr wählen gehen. Plötzlich würde niemand mehr meinen Ansichten zur Entwicklung im Mittleren Osten, zum Krieg gegen den Terror oder der Herkunft der unregelmäßigen Verben zuhören.
Oft habe ich gegen Ungerechtigkeiten Stellung bezogen. Das ist das Problem mit der Demokratie und den Märkten, habe ich betont; nur die Lebenden können ihre Meinung ausdrücken. Die armen Leichen liegen still und leblos.
Ich habe versucht, ihnen eine Stimme zu geben, denn ich war neugierig. Was würden diese Gestrigen von uns denken? Ich bin über den Friedhof gegangen und habe mein Ohr auf den Boden gerichtet. Und ich dachte, dass ich die alten Männer sagen hörte:
Vorsicht vor Papierwährungen. Vorsicht vor Kriegen. Vorsicht vor teuren Aktien. Vorsicht vor Schulden. Vorsicht! Vorsicht! Vorsicht! Aber wer kümmert sich schon darum, was diese armen Leichen sagen?
La, la, la, la... live for today - lebe für heute, sagen die Lebenden.
Aber wenn die Toten als Bürger zweiter Klasse behandelt werden - noch schlechter dran sind die, die noch nicht einmal geboren worden sind. Die noch-nicht-Geborenen" haben keine Lobby. Keine PR-Agentur versucht, die Nachrichten in ihrem Sinne zu beeinflussen.
Die armen Ungeborenen! Niemand geht zu einem einsamen Grab an einem windigen Sonntag und sagt ein "Amen" für sie. Und niemand denkt darüber nach, dass eine Krise der Zukunft noch schlimmer als die derzeitige sein könnte....und dass keine Gelegenheit attraktiver sein könnte, als eine im hier und jetzt.
Wir - und damit meine ich sowohl die Amerikaner als auch die Deutschen - überladen unsere Kinder mit Schulden. Weil wir uns nicht vorstellen können, dass sie ihre eigenen Probleme haben werden...vielleicht sogar noch gefährlichere.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Jürgen (09.05. 2011 09:38 Uhr):
Sie sprechen mir aus der Seele wenn man so eine Verantwortungslose Politik betreibt und nur auf Kosten der nächsten Generation lebt anstatt man für die nächste Generation Vorarbeitet Ökologisch sowie auch Ökonomisch einfach nur pervers
Antworten - Kommentar von Hartmut Fischer (09.05. 2011 10:27 Uhr):
Und wir Idioten laden uns auch noch die Schulden anderer auf und haften für größemwahnsinnige "Partner"-Staaten und ihre ebensolchen Bevölkerungen! Traue keinem Politiker, keinem Banker und überhaupt keinem Finanzmenschen und ihren leeren Versprechungen und Beteuerungen !
Antworten - Kommentar von Herbert Fischer (09.05. 2011 14:04 Uhr):
Lieber Herr Bronner, Ich kann voll mit diesem Beitrag übereinstimmen. Zusätzlich muss ich sagen, dass die "Toten" immer wieder für irgendwelche Zitate herhalten müssen und deren missbräuchliche Verwendung nicht mehr Richtigstellen können.
Antworten - Kommentar von walter bruno (09.05. 2011 15:26 Uhr):
Wie wahr, wie wahr ! Das Schlimme daran: dieser Prozess schleicht so vor sich dahin, wird ab und zu durch Erschütterungen und Korrekturen begleitet und unsere Kinder wachsen so langsam in dieses Disaster hinein ohne sich wehren zu können. Ziehen doch die meisten, die jetzt und heute am Hebel sitzen, feige den Kopf ein, schreicheln den Kindern zart über das Haar und hoffen, dass den kleinen Rackern vielleicht etwas einfallen könnte...mit allen guten Wünschen für die Zukunft unserer Lieben. Welche miese Scheinmoral bringen wir doch an den Tag, die wir stille halten und GENAU WISSEN, dass irgendwann der Tag X kommen wird. Ich versuche wenigstens mit meinen Kleinen darüber zu sprechen. Leider verstehen sie das Problem noch gar nicht. Ich bin aber überzeugt davon, dass sich unsere Kinder alles von denen zurückholen werden, die im Augenblick die Macht haben und täglich mehr an Werten anhäufen. Denn bei denen ist keine Schuldenkrise. Wenn man über Schulden spricht, so sollte man doch unbedingt über die sprechen, bei denen man verschuldet ist, damit solche nebulösen Darstellungen der Realität auch Namen und Gesicht bekommen. Alles andere ist nur Panikmache ohne Saft und Kraft.
Antworten - Kommentar von Hugo Klugokowski (11.05. 2011 00:17 Uhr):
Zum Glück habe ich ja gar keine Ahnung und kann hier bis Mittags schlafen um bis zum Feierabend zu frühstücken. Das war auch schon mal anders. Mein Sohn Fluorid-Opfer, ich alkoholkrank. Na Klasse aber keinesfalls Prekariat. Hier redet man um Finanzkrisen: Es gibt mindestens die zehn-fache Menge an Girageldern als die Warendeckung ist. Die Dienste sagen: " WIR MACHEN SO WEITER; IRGENDWANN KOMM EINER DER ERFINDET WAS " z.B: der Messias-Friedensnovell-Preisträger der sich seine Krimis abends live und real einspielen lässt und ein paar abtrünnige, unschuldige US-Vasallen von den Seals meucheln lässt. Derweil wird die Ionosphäre mit HAARP verzockt und sich in der Psychose ergossen das Wetter bis 2025 komplett zu steuern um nicht gänzlich manipulieren sagen zu müssen. hallo in west Tor es gibt weit größere Probleme als Haben oder Sein - nämlich Spirit und damit kann der Porsche nur fahren wenn ein dusseliges PS ihn zieht, was bei der zu erwartenden UV-Strahlung zu gigantischem Tuning auflaufen sollte.
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