Freundliche amerikanische Wirtschaftszahlen
Jochen Steffens in Investors Daily
vom 31. Januar 2003 18:00 Uhr
ENL5454
Um 14.30 Uhr wurden die US Zahlen zu den persönlichen Ausgaben und den persönlichen Einkommen für Dezember 2002 veröffentlicht
Die persönlichen Ausgaben sind um 0,9 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,7 bis 0,8 % nach zuvor 0,4 % (revidiert von 0,5 %). Aber auch die persönlichen Einkommen sind um 0,4 % gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,2 bis 0,3 %. Diese Zahlen liegen leicht über den Erwartungen. Ein gutes Zeichen für den privaten Konsum, den Motor der amerikansichen Wirtschaft.
Um 15.45 wurden die endgültigen Zahlen zum Index der Verbraucherstimmung der Universtät Michigan für Januar 2003 veröffentlicht.
Der Verbraucherstimmungsindex ist auf 82,4 gesunken. Erwartet wurde der Index mit 83,5 nach zuvor 83,7. Doch wie oben bereits gesagt, diese Zahl verwundert nicht, da der drohende Irakkrieg natürlich die Stimmung negativ beeinflusst. So konnte der schlechtere Wert die Börsen auch nicht nachhaltig beeinflussen.
Um 16.00 Uhr wurden dann die Zahlen zum Chicagoer Einkaufsmanagerindex (NAPM Chicago) für Januar 2003 veröffentlich, die mit Spannung erwartet wurden. Erwartet wurde der Index bei 52,3 bis 53,0 nach 51,3 im Vormonat. Hier kam es zu einem deutlichen Anstieg. Der Einkaufsmanagerindex kletterte auf 56,0.
Ein gutes Zeichen für die amerikanische Wirtschaft. Wie bereits gesagt, wäre da nicht dieser Schatten eines Krieges, die Börsen ständen zurzeit weitaus höher.