Fortec Elektronik – der einstige Liebling der Anleger wird nach unten durchgereicht - Teil 2
Nebenwerte Daily zum Thema Aktien & Aktienhandel
vom 19. Dezember 2007 17:00 Uhr
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Trotz anstehender Margenprobleme steigerte Fortec auch den Quartalsgewinn. Der legte in den drei Monaten nämlich von etwa 453.000 auf 495.000 Euro zu. Aufgrund einer höheren Aktienzahl blieb das Ergebnis je Aktie mit 0,17 Euro konstant. Im Gesamtjahr dürfte der Gewinn damit wohl irgendwo auf Vorjahresniveau um 0,60 Euro je Aktie liegen. Ein 14er-KGV für sich genommen bietet allerdings keine große Phantasie bei Fortec.
Die kommt möglicherweise vom angestrebten Ausbau der Wertschöpfungskette und dem Wandel zum Dienstleister. Bei starken Bilanzkennzahlen – Eigenkapitalquote 77,9 Prozent und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,4 - können kurzfristig orientierte Börsianer spekulativ zugreifen. Denn morgen findet die Hauptversammlung bei Fortec statt. Vielleicht präsentiert der Vorstand neue Wachstumsperspektiven oder gar einen Zukauf.
Ist damit aber Fehlanzeige, können sich die Anleger wenigstens noch mit einer hübschen Dividendenrendite von 3,4 Prozent trösten.
Ihr
Georg Pröbstl
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