Finger weg von Explorer-Aktien!
Profit Radar
vom 19. Oktober 2011, 19:00 Uhr
ENL5454
Wenn Sie genau gelesen haben, dann ist Ihnen aufgefallen, dass ich die Gruppe der Explorer nicht erwähnt habe. Aus gutem Grund: Die Aktien von Explorern bieten kein so attraktives Chance-Risiko-Verhältnis wie Produzenten und Junior-Produzenten. Lassen Sie sich von den schönen Storys der Explorer nicht täuschen.
Explorer produzieren noch nicht - und profitieren damit nicht von den derzeit hohen Edelmetallpreisen. Noch problematischer: Da die Explorer keinen Cash Flow durch eine eigene Edelmetallproduktion besitzen, können sie ihre Projekte nicht selbst finanzieren. Das größte Problem bei Explorern ist neben den Projektrisiken immer die Finanzierung.
Exploration ist kostenintensiv und diese jungen Firmen brauchen ständig frisches Kapital. Aber wie wir alle wissen, ist Kapital derzeit an den Märkten alles andere als leicht zu bekommen. Derzeit sitzen die Finanzinstitute und Fonds auf ihrem Geld und werden in so unsicheren Zeiten nur in sehr, sehr wenige Explorationsprojekte investieren, die von der Produktionsaufnahme oftmals noch Jahre entfernt sind?
Das bedeutet: Damit diese Explorerfirmen überhaupt an Cash kommen, müssen sie Deals machen, die extrem vorteilhaft für die Geldgeber - und damit extrem nachteilig für das Unternehmen und die Aktionäre - sind. Diese Risiken haben Investoren bei guten Produzenten und Junior-Produzenten nicht.
Aber: Wie so oft sind auch die Kurse der Junior-Produzenten in den letzten Monaten massiv unter die Räder gekommen. Damit bieten sich antizyklischen Investoren gewaltige Gewinnchancen, obwohl die Risiken wesentlich geringer sind als bei den Explorern. Deshalb stellen wir Ihnen in der neuen Taipan-Ausgabe eine besonders spannende Investmentchancen unter den Junior-Silberproduzenten vor.
Have a successful day,
Ihr
Daniel Wilhelmi