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Eurozone: Deshalb steigen die Preise dramatisch

Diese Meldung in der vergangenen Woche war eine Sensation – im negativen Sinne. Die Importpreise in Deutschland sind im Januar +6,0 % (!) im Jahresvergleich gestiegen.

Das ist der höchste Anstieg seit Mai 2011 und nochmals deutlich mehr als die ohnehin schon beunruhigenden Zahlen im Vormonat (+3,5%).

Nun sind Importpreise keine Verbraucherpreise, aber die Zahlen zeigen, wohin die Reise geht. Apropos: Die Verbraucherpreise in der Eurozone waren zuletzt auch nicht von schlechten Eltern.

Sie stiegen im Februar überraschend um 2,0 Prozent im Jahresvergleich – der stärkste Anstieg seit Januar 2013.

Deshalb steigen die Preise so dramatisch

Dieser dramatische Preisanstieg hat zwei Hauptursachen: Den Anstieg der Rohstoffpreise seit rund einem Jahr. Aber vor allem die immer noch viel zu lockere Geldpolitik der Banca d´Italia, pardon der EZB.

Diese massive Inflation wird sich über die Importpreise in die Erzeugerpreise und von dort in die Verbraucherpreise fressen.

Auch Bundesbank-Chef Weidmann warnt bereits, dass die (Verbraucherpreis-)Inflation im laufenden Jahr weit über den Erwartungen liegen wird.

Die Bundesbank hat die Zeichen der Zeit erkannt. Zuletzt forderte Bundesbankvorstandsmitglied Thiele die Banken indirekt auf, sich auf das Ende der Niedrigzinsphase vorzubereiten.


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Ebenso Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Bundesbank, der die Geldhäuser aufforderte, Risikopolster für den Fall steigender Zinsen aufzubauen.

Doch für diese gibt es keinen Grund, auf diese Herren zu hören. Wozu haben wir schließlich seit 01. Januar 2017 eine europäische Bankenunion samt Mithaftung der Sparer?

Und wer sagt denn, dass die Vollkaskopolitik von EZB-Draghi zu Ende geht, nur, weil die Inflation im Euroraum massiv durch die Decke schießt?

Das letzte EZB-Protokoll jedenfalls gab keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass sich die Zentralbank des Ernstes der Lage auch nur ansatzweise bewusst wäre.

EZB-Protokoll: Kein Sinn für Inflationsbekämpfung

In dem Protokoll hieß es noch, das Ausmaß der Geldpolitik sei angemessen und notwendig, um für den gewünschten Inflationsdruck zu sorgen.

Sind 6 Prozent noch gewünscht? Lag das Ziel nicht bei 2 Prozent. Muss eine Zentralbank nicht vorsorglich handeln?

Indirekte Effekte und Zweitrunden Effekte des Energiepreisanstiegs seien nicht erkennbar, hieß es aus dem EZB-Rat. Die Lohnentwicklung sei verhalten.

Nun ja, das mag für den Süden Europas zutreffen, wo Lohndeflation Teil des Reformpakets war. In Deutschland haben wir dagegen lange nicht mehr gesehene Lohnforderungen der Gewerkschaften, die teils sogar schon im zweistelligen Prozentbereich liegen.


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Hier kommt noch mehr Inflation vor allem auf die wirtschaftlich starken Nordländer zu!

Fehlkonstruktion Euro führt in den Untergang

Hier zeigt sich auch das Dilemma des Euro. Die Einheitswährung kann für so unterschiedliche Wirtschaftsräume gar nicht funktionieren.

Für mehrere Euroländer ist die Geldpolitik immer zu straff, für andere (unter anderem Deutschland) immer zu locker. Deshalb haben wir ja auch so eine feine Immobilienblase. Und in Kürze die höchste Inflation des Jahrzehnts.

Aber das macht gar nichts. Alles ist ja in bester Ordnung. Laut der jüngsten Umfrage (unter EU-Parlamentariern??) ist das Ansehen der EU in Deutschland gestiegen.

Für 37 % der Deutschen hat die EU ein gutes Image. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als bei der letzten Umfrage im Mai 2016. Nur 21 % (zuletzt: 29 %) haben ein negatives Bild von der EU.

Der beste Inflationsschutz: Edelmetalle

Sagen wir es mal so: Das entspricht nicht ganz dem Bild, welches ich erhalte, wenn ich mit Leuten im Bekanntenkreis oder auf der Straße spreche. Beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf.

Falls Sie etwas gegen die schleichende Entwertung Ihres Vermögens unternehmen möchten: Gold, Silber und ausgewählte Minenaktien bieten den besten Schutz.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

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Über den Autor Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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