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Das bedeutet der Trump-UK-Deal für die EU

Seit gestern geht wieder die Angst um in der Machtriege der Europäischen Union. Der neue US-Präsident Donald Trump hat Großbritannien ein Freihandelsabkommen angeboten und dafür den Grundstein gelegt, den Brexit zum Erfolgsmodell zu machen.

Entsprechend negativ ist die Berichterstattung darüber in den Mainstream-Medien. Für die EU wird es nun noch schwerer, Großbritannien eigene Bedingungen für ein Handelsabkommen zu diktieren.

Am Ende verliert so ein EU-Austritt für weitere Mitgliedsländer seinen Schrecken, wenn man Freihandel anderswo zu weit besseren Konditionen bekommen kann, ohne den monströsen Bürokraten-Apparat in Brüssel durchfüttern zu müssen, der einem so gern in die eigene Souveränität hineinpfuscht.

Harter Brexit wird wahrscheinlicher

Mit dem Deal wird ein „harter Brexit“ wahrscheinlicher. Als „harter Brexit“ wird die Möglichkeit bezeichnet, dass Großbritannien nicht nur die Europäische Union (EU), sondern auch den gemeinsamen europäischen Binnenmarkt verlässt.

Bekanntlich will das Vereinigte Königreich die volle Kontrolle über die Immigration zurückgewinnen, Urteile des Europäischen Gerichtshofes sollen in Großbritannien nicht mehr gelten, das Land möchte seine volle Souveränität zurückgewinnen.

Die Europäische Union lehnt dies teilweise als „Rosinenpickerei“ ab und will Großbritannien für die weitere Teilnahem am Binnenmarkt zahlen lassen.


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Wenn die EU meint, sie könne Großbritannien die Damenschrauben ansetzen, kann dies jedoch sehr teuer für die EU und insbesondere Deutschland werden. Die EU ist aber nicht so alternativlos wie sie meint.

Gerade eine Exportnation wie Deutschland kann es sich nicht leisten, angesichts des zunehmenden Protektionismus aus den USA auch noch das UK als Absatzmarkt zu verlieren.

Die EU hat mehr zu verlieren als Großbritannien

Die EU steckt nun gewaltig in der Zwickmühle. Sind die Austrittsbedingungen für Großbritannien zu hart, schaut sich das Land anderswo nach neuen (bilateralen) Freihandelspartnern um. Neben den USA bieten sich da auch die nordeuropäischen Nicht-Euro-Länder Norwegen, Schweden und Dänemark an.

Hier könnte sich sogar ein Konkurrenzmodell zur EU-Freihandelszone etablieren, welches im Erfolgsfall eine große Anziehungskraft auf weitere austrittswillige Länder ausübt. Allen voran etwa Finnland und die Niederlande, m. E. auch Italien.

Gerade für Italien scheint ein Euro-Austritt die einzige Lösung zu sein. Denn unter dem Euro-Regime haben sich bisher weder die Wettbewerbsfähigkeit verbessert, noch das Bankensystem stabilisiert noch die Verschuldungssituation entspannt. Eine eigene (abwertbare) Währung könnte gerade für Italien somit eine ungeahnte Anziehungskraft ausüben.

Die Märkte sind aktuell viel zu blauäugig

Die Märkte haben den politischen und wirtschaftlichen Sprengstoff dieser Entwicklung noch nicht einmal ansatzweise wahrgenommen. Für den Euro könnte dies der endgültige Sargnagel werden. Die deutsche Wirtschaft könnte weitere Freihandelspartner verlieren und damit ebenfalls schwer unter Druck geraten.


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Wie zuletzt leider üblich, sind die Märkte nicht in der Lage, solche Entwicklungen frühzeitig und vor allem richtig einzuordnen. Wir haben ein solches Marktversagen zuletzt gehäuft beim Brexit, bei der US-Wahl und beim Italien-Referendum eindrucksvoll erleben können. Das spätere Erwachen wird umso böser sein.

Europäische Aktien bereits hoffnungslos abgehängt

Bereiten Sie sich daher jetzt auf schwere Verwerfungen an den europäischen Märkten vor. Die Blauäugigkeit der DAX-Anleger angesichts eines neuen Protektionismus aus Amerika, eines zerbröselnden Binnenmarktes und einer sich auflösenden Währung ist wirklich bemerkenswert.

Doch die derzeit grenzenlos optimistische Stimmung dürfte bald kippen und von einer scharfen und schweren Korrektur abgelöst werden. Diese bietet jedoch auch neue Einstiegschancen auf einem günstigen Niveau. Wenn man denn glaubt, dass die Zerfallsprobleme von Euro und EU mit Augenmaß gelöst werden.

S&P 500 vs. EuroStoxx50: Europa hoffnungslos abgehängt

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Andernfalls rate ich Ihnen, sich unbedingt Geldanlagen außerhalb der Eurozone/ EU zu suchen. Die Diskrepanz zwischen der Kursentwicklung in den USA und der in Europa ist schon auffällig. Warum also auf das schwache Pferd setzen, wenn es ein starkes gibt?

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten dieser Ausgabe investiert.

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Über den Autor Henrik Voigt

Henrik Voigt hat an der renommierten TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert und als einer der Jahrgangsbesten sein Studium abgeschlossen.

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