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Rüdiger Maaß in Wave Daily
vom 01. August 2007 13:00 Uhr
ENL5454
Lieber Wave Daily Leser,
in den vergangenen Tagen haben wir uns die verschiedenen „Gesichtern" der Trendwellen angesehen. Heute wollen wir gemeinsam herausfinden, ob diese Theorie auch auf Korrekturmuster anzuwenden ist. Ich habe Ihnen ein großes Korrekturmuster vom Dax und vom NASDAQ mitgebracht.
Sehen wir uns gemeinsam das Korrekturmuster vom DAX an.
Dieser Chart zeigt die Originalanalyse vom 21.09.2004. Der abgebildete Zeitraum verläuft vom 23.09.2003 bis zum 21.09.2004. Seit Januar 2004 hat sich eine Seitwärtsbewegung entwickelt, die neun Monate dauerte. Sie können sich sicher vorstellen, dass es keine Freude macht in dieser Marktphase zu traden.
Bis zum August war ich davon überzeugt, dass sich nach Abschluss der Seitwärtsbewegung eine Abwärtsbewegung einstellt. Glücklicherweise nutze ich ein Trendbestätigungsverfahren, dass ich seit Jahren verfeinert habe. Ich nenne sie Make or Break Linie. Dieses System hat mich Ende September erkennen lassen, dass eine starke Aufwärtsbewegung zu erwarten war.
Sie wollen sicher wissen, wie ich auf die Idee gekommen bin. Ok!
Die Welle A und die Welle C könnte man mit etwas Fantasie auch als 5er Welle (Trendwelle) identifizieren. Zwei fallende Trendwellen und kein weiteres Hoch ermutigen dazu. Sehen Sie sich bitte einmal die Welle E an. Ich war noch von einm Abwärtstrend überzeugt, solange das Zwischenhoch der Welle b (schwarz gehalten hat. Nachdem diese Welle überschritten war, musste ich meine Meinung ändern. Aus folgendem Grund: Für die fallende abc in schwarz in der Welle E hatte ich eine Welle 1 und 2 eingesetzt. Nachdem 3911 überschritten wurde, konnte diese Zählweise nicht mehr richtig sein. Sie kennen den Grund inzwischen sicherlich. Das Hoch einer zweiten Welle darf nicht überschritten werden.
Mir kam folgende Lehre von Herrn Elliott in den Sinn. Ein symmetrisches waagerechtes Dreieck hat fünf Wellen, die aus Korrekturwellen bestehen. Die oberen und unteren Begrenzungslinien lassen sich zu einem symmetrischen Freieck formen und über- oder unterschreiten die Begrenzungslinien nur sehr selten. Die Welle E endet entweder vor der unteren Begrenzungslinie oder unterschreitet sie kurzfristig.
„Passt", dachte ich. Nach einem waagrechten Dreieck folgt eine letzte steigende Trendwelle. Es lag also nah, dass sich steigende Welle bis 4800 entwickeln sollten. Im nachhinein muss ich zugeben, dass ich den Anstieg unterschätzt hatte. Dieses Teif wurde nicht wieder unterschritten. Wie Sie wissen, ist der DAX über 8000 Punkte gestiegen.
Innerhalb einer Korrekturphase ist es oft schwer die richtige Zählung zu finden. Nach dem Abschluss einer Korrektur, mit den richtigen Hilfsmitteln und der Bereitschaft einen Fehler schnell einzusehen, gelingt es oft den richtigen Weg zu finden.
Nun hatte ich Ihnen versprochen, diese Korrekturform mit einer anderen zu vergleichen. Bitte gedulden Sie sich bis zum 02.08. Ich möchte Ihnen eine weitere Formation vorstellen, die dieser Korrektur ähnlich ist, aber zu einem anderen Ergebnis führt.
