EUR/USD: weiter nervös
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 17. Februar 2010, 17:30 Uhr
Früher als erwartet endete die Erholungsbewegung der europäischen Gemeinschaftswährung. Am Morgen wurde das Tageshoch noch klar vor der 1,38er-Marke markiert. Danach ging es abwärts. Nach einer kleinen Gegenbewegung schickten die US-Konjunkturmeldungen den Euro (gegen den Dollar) ein weiteres Mal in den Keller. Dabei wurde er schließlich bis an die 1,37er-Marke herangeführt, dem Kurs-Bereich, den ich für Trade-Aktivitäten vorgesehen hatte.
Für einige Minuten - besser im 5-Minuten-Chart zu erkennen - sah es danach aus, als ob die europäische Einheitswährung nun gegenhalten könnte. Auch die heute morgen noch überkauften Indikatoren hatten sich schon ihren unteren Extremwerten, die eine Überverkauft-Situation beschreiben, genähert. Diese Informationen reichten mir, um eine Long-Position einzugehen (zu 1,3705). Doch etwa eine halbe Stunde nach dem ersten Angriff auf die 1,37er-Marke folgte der zweite Versuch, die runde Marke nach unten zu verlassen. Dieser Versuch scheint nun aus Sicht der Bären mehr Erfolg zu haben. Schlecht für mich bzw. meine Position. Kurz nach 16.30 Uhr wurde ich bei 1,3681 ausgestoppt.
Gemäß meiner morgendlichen Einschätzung wäre nun ein Short-Einstieg möglich gewesen, doch kommt mir das Signal zu spät. Die schöne Aufwärtsbewegung, die mit dem gestrigen Ausbruch aus der Bullen-Flagge begann, ist nun komplett abverkauft. Es bleibt ein nervöser Markt!
Ergebnis: Verlust 24 Pips
EUR/USD - 30-Minuten-Chart
EUR/USD: Der Aufwind für den Euro hat sich schon wieder verflüchtigt.
Tagesfazit: Versprochen
Wie schon im Beitrag zum Dax erwähnt: Ich muss jetzt los! Versprochen ist versprochen.
Bis morgen
Till Kleinlein
Chefredakteur CFX Trader Kolumne
