EUR/USD: Warten auf US-Arbeitsmarktdaten!
Miriam Kraus in Devisen-Monitor zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 8. Oktober 2010, 12:00 Uhr
ENL5454
Nachdem EUR/USD gestern kurzzeitig über die Marke bei 1,40 steigen konnte, hat erst einmal die erwartete Korrektur eingesetzt. Generell gilt dennoch: heute werden erst einmal die wichtigen US-Arbeitsmarktdaten abgewartet die frische Impulse bringen sollten.
EUR/USD: Erreichen der 1,40er Marke bietet erst einmal Anlass für Korrektur
Offensichtlich war das Erreichen der 1,40er Marke nun Anlass genug für die erwartete Zwischen-Korrektur. EUR/USD fiel in der Folge gestern noch bis auf das Unterstützungslevel bei 1,3855, erholte sich dann kurzzeitig und stieg heute in der Spitze bis auf 1,3960, bevor das Währungspaar erneut unter Druck geriet.
Die Pause im Aufwärtsdruck sei dem Euro gegönnt, denn nun stehen erst einmal die US-Arbeitsmarktdaten auf dem Plan.
Warten auf US-Arbeitsmarktdaten
Für heute stehen die US-Arbeitsmarktdaten für September auf dem Plan. Nach einem Stellenrückgang in Höhe von 54.000 im August, liegen die Erwartungen für September nun bei einem Stellenabbau in Höhe von 5.000-10.000.
Sollte der Stellenabbau allerdings deutlich stärker ausfallen, die Daten also enttäuschen, bedeutet dies allerdings weiteren deutlichen Abwärtsdruck auf den US-Dollar. Denn je enttäuschender die Daten ausfallen, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines verstärkten Eingreifens der FED mit einer Ausweitung der Liquiditätsmaßnahmen.
Aktuell notiert EUR/USD bei 1,38. Eine wichtige erste Unterstützungszone ergibt sich im Bereich um 1,3840/50. Sollten die US-Daten stärker enttäuschen, könnte dies zu einem neuen Anlauf auf die 1,40er Marke führen. Sollte der Widerstand bei 1,4030 gebrochen werden können, steht der nächste Widerstand bei 1,4060 auf dem Plan. Weitere Unterstützungen ergeben sich bei 1,3795/1,3800 und 1,3700.
Quelle: CFX-Trader
