EUR/USD: verändern sich die Kräfteverhältnisse?
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 23. Februar 2010, 17:30 Uhr
Bis zur Bekanntgabe der ifo-Zahlen sah es für die europäische Gemeinschaftswährung gut aus. Der Euro konnte die gestrige Trading-Range nach oben verlassen, was mich auch zu einem Long-Einstieg „verführte" (Ausführung zu 1,3662). Die 1,37er-Marke wurde angesteuert, doch dann stürzten die ifo-Daten die europäische Einheitswährung in die Tiefe. Mit dem Abgleiten zurück in die gestrige Seitwärtsrange wurde nicht nur meine Short-Position zwangsweise bei 1,3647 geschlossen - der Stopp musste greifen -, sondern ich wechselte auch noch sofort ins Bärenlager (zu 1,3645). Der Abwärtsdruck ließ in Folge erst einmal nicht nach. Selbst am letzten signifikanten Tief stellte sich keine Stabilisierung des Euro ein. Trotzdem nahm ich einen Teil der aufgelaufenen Gewinne mit (Teil-Ausstieg bei 1,3597). Am Nachmittag ließ dann zwar der Druck nach, doch hielten die Bären weiterhin das Zepter in der Hand. Für die Restposition halte ich an meinem morgendlichen Kurs-Ziel von 1,35 fest. Den Stopp habe ich mittlerweile stramm in die Gewinnzone nachgezogen - knapp oberhalb der 1,36er-Marke - und eine Take-Profit-Order mit 1,3502 aufgegeben.
Ergebnis: Verlust 15 Pips
(offene Short-Position)
EUR/USD - 30-Minuten-Chart
EUR/USD: Schwache Konjunkturdaten lasteten auf dem Euro. Er orientiert sich damit wieder in die Richtung, die in den letzten Wochen so typisch für die europäische Gemeinschaftswährung ist.
Tagesfazit: Thriller
Als ob es heute nicht schon genügend Aufregung gegeben hat! Heute gebe ich es mir richtig. Ich sehe mir heute einen Thriller im Kino an. Für mich neben Sport die beste Möglichkeit sich von den täglichen Strapazen zu erholen.
Bis morgen
Till Kleinlein
Chefredakteur CFX Trader Kolumne
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