EUR/USD: Short-Einstieg erfolgte zu spät
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 17. Dezember 2009, 17:30 Uhr
Den dreistelligen Gewinn-Trade von gestern konnte ich heute nicht wiederholen. Heute war wieder raue Wirklichkeit angesagt. Zwei Trades, die in Summe einen kleinen Verlust einbrachten. Einmal mehr zeigt sich damit: Hin und wieder sind große Gewinn-Trades nötig, um die Performance weiter voranzubringen.
Mit der Rückeroberung der 1,44er-Marke ging ich von einer kleinen Erholungsbewegung aus. Zu 1,4411 eröffnete ich eine Long-Position. Doch von Erholung keine Spur! Als die Devisenhändler in Europa ihren Arbeitstag begannen, wurde der Abverkauf der europäischen Gemeinschaftswährung fortgesetzt. Schnell wurde ich ausgestoppt (bei 1,4389). Als dann auch noch das letzte Tief unterschritten wurde, wurde mein Short-Szenario aktiviert und meine Order bei 1,4360 ausgeführt. Etwas unter 1,4330 wurde der Euro noch gedrückt, doch dann wurde eine Seitwärtsbewegung eingeschlagen. Über Stunden lag meine Position mal ein paar Pips im Plus, mal einige Pips im Minus. Am Nachmittag schloss ich dann den Trade bei 1,4356. Nach stundenlangen Warten war klar, dass meine ursprüngliche Trading-Idee - weiterer Abverkauf - so nicht eintritt. Damit wurde dem Trade seine Daseinsberechtigung entzogen, und so liquidierte ich folgerichtig auch die Position. Der Short-Einstieg erfolgte heute einfach viel zu spät.
Ergebnis: Verlust 18 Pips
(Nachtrag: Gewinn 126 Pips aus gestrigem Short-Trade)
EUR/USD - 30-Minuten-Chart
EUR/USD: Auch heute orientiert sich der Euro (gegen den Dollar) nach unten.
