EUR/USD: Hilfe für Griechenland kommt dem Euro zugute
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 9. Februar 2010, 17:30 Uhr
Langsam aber stetig entfernt sich die europäische Gemeinschaftswährung von seinem Wochentief. Dabei wurde auch dank möglicher Hilfen für Griechenland der Widerstand bei 1,3740/45 überwunden.
Am Vormittag wurden aber noch die Attacken auf diesen Widerstand erfolgreich geblockt, was eines meiner Short-Szenarien aktivierte (Ausführung zu 1,3731). Es kam aber kein richtiger Abwärtsdruck auf und als dann zur Mittagszeit exakt bei 1,37 bzw. der 38er-Durchschnittslinie (blaue Linie) - bei mir immer der exponentielle gleitende Durchschnitt - die Euro-Käufer wieder in Aktion traten, deckte ich die Short-Position ein (Ausführung zu 1,3717). Wenigsten ein paar Pips gerettet!
Der nächste Versuch den Widerstand zu überwinden sollte dann gelingen. Mit dem Sprung über das Hindernis wurde ich in den Markt eingestoppt (zu 1,3754). Etwa drei Stunden bewegte sich der Euro (gegen den Dollar) faktisch gar nicht mehr. Irgendwann wollte ich dann auch Feierabend machen, es geht heute schließlich mal wieder zum Tennis. Ich beendete die Long-Position via Market-Order (ein Zeit-Stopp), da ich in Märkten, die von Gerüchten dominiert werden, grundsätzlich keine Übernachtpositionen halten möchte. Das ist mir zu heiß! Die Order wurde zu 1,3741 ausgeführt.
Ergebnis: Gewinn 1 Pip
EUR/USD - 30-Minuten-Chart
EUR/USD: Eine kleine Schwächephase wurde an der 1,37er-Marke wieder aufgegangen.
