EUR/USD: es bleibt beim Plan
Till Kleinlein in CFX Trader Kolumne zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 29. Januar 2010, 17:30 Uhr
Das Trade-Management für meinen Short-Trade, der seit Mittwoch-Abend läuft, passt. Der Euro gewann im asiatisch geprägten Handel weiter an Wert und visierte schon die 1,40er-Marke an. Gut, dass ich meinen Stopp wie heute morgen besprochen, noch unangetastet ließ. Erst bei einem Unterschreiten der 1,39er-Marke wollte ich meine Trade-Absicherung anpassen. Dies ist nun fast passiert, ein paar Pips fehlen aber noch. Es bleibt bei der heute morgen vorgestellten Vorgehensweise.
Ab etwa 10.00 Uhr hatten aber wieder die Euro-Pessimisten das Ruder in der Hand. Der Hauptbelastungsfaktor ist weiter die Schuldenkrise Griechenlands. Die Risikoprämien auf griechische Staatsanleihen erreichen neue Höchststände. Aus heutiger Sicht kam dann am Nachmittag weitere Aufwertungsdruck für den Dollar hinzu. Die Euro-Anhänger haben es derzeit wahrlich nicht einfach!
Ergebnis: offener Trade
EUR/USD - 30-Minuten-Chart
EUR/USD: Am Nachmittag stärkten die Konjunkturmeldungen aus Übersee nur eine Währung: Den Dollar!
Gold (XAUUSD): bis bald
Schon heute morgen war die Messe gelesen! Der Verlust wurde realisiert und ich werde mir den Gold-Chart eine Zeitlang nicht mehr ansehen. Ich reiche ihn, genauso wie meinen Verlust, hiermit nur nach. Bis bald ...
Ergebnis: Verlust 4,85 Dollar je Feinunze
Gold (XAUUSD) - Stundenchart
Bei diesem möglichen Trade nutze ich den Spot auf Gold als Handelsinstrument. Diesen können Sie beim CFX Broker bzw. dem CFX Trader mit dem Kürzel XAUUSD ordern. Dabei fallen keine Transaktionsgebühren an und Sie müssen auch nicht erst auf die Börseneröffnung warten, um Optionsscheine oder Zertifikate auf Gold handeln zu können. Testen Sie die preisgekrönte Handelssoftware völlig kostenlos und ohne Risiko! Es lohnt sich!
Tages- und Monatsfazit: Monokultur
Der erste Börsenmonat des Jahres ist nun Geschichte! Der Blick auf mein Konto und auf meine Aufzeichnungen zeigt es: Es war ein mittelprächtiger Monat. Während ich mit meinen Gold-Trades kräftig draufzahlte und ich mit meinen Devisen-Trades lediglich einen moderaten Gewinn einfuhr, konnten die etwa 30 Dax-Trades im Januar das Eisen aus dem Feuer holen. Unterm Strich war das schon in Ordnung, mehr aber auch nicht. Es zeigt sich wieder wie wichtig es doch ist, das Risiko auf mehrere Schultern bzw. Handelsinstrumente zu verteilen. Eine Spezialisierung ist gut, da man lernt, das jeweilige Handelsinstrument besser zu lesen, doch eine Monokultur ist auch beim Traden nicht die richtige Wahl.
Ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen (versinken Sie nicht im Schnee!)
Till Kleinlein
Chefredakteur CFX Trader Kolumne

