EUR/USD erreicht solide Unterstützung

in Wave Daily zum Thema Devisen
vom


Noch kurz zur EUR/USD-Analyse. Denn auch hier wurden solide Unterstützungen erreicht. Und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht.

EUR/USD erreicht solide Unterstützung

Da gibt es auf der einen Seite einen kurzfristigen Abwärtstrendkanal. Diesen kann man entweder anlegen, in dem man eine Linie auf die jeweiligen Hochs legt und diese dann parallel nach unten zieht (schwarzer Trendkanal), oder in dem man eine Linie an die Tiefstkurse legt und diese nach oben verschiebt (blauer Trendkanal).



(Quelle: CFX-Broker) EUR/USD, Candlestick-Chart, Tageskerzen

Im Falle des schwarzen Trendkanals hat der Euro inzwischen die untere Begrenzung nahezu exakt erreicht.

Trendkanal mit kleinen Fehlern

Allerdings schließt dieser Trendkanal den Euro nicht komplett ein und es gibt Fehlausbrüche in beide Richtungen. Man muss daher noch mit weiteren Fehlausbrüchen und Ungenauigkeiten rechnen.

Doch man erkennt im Chart bereits eine grüne waagerechte Unterstützungslinie (bei 1,23280 EUR/USD). Wo diese herkommt, erkennt man beim Blick auf den langfristigen Chart.


(Quelle: CFX-Broker) EUR/USD, Candlestick-Chart, Wochenkerzen

Unteres Ende der Seitwärtsrange erreicht

Hier kann man auf der einen Seite neben dem kurzfristigen Abwärtstrend auch langfristig einen leicht abwärtsgerichteten Trend erkennen (blaue Trendlinien), auf der anderen Seite kann man jedoch auch eine Seitwärtsbewegung ausmachen (rote und grüne Trendlinie). Und das untere Ende der Seitwärtsrange wurde nun vom EUR/USD ebenfalls erreicht, neben dem unteren Ende des schwarzen Abwärtstrendkanals. Entstanden ist dadurch eine leichte Kreuzunterstützung.

Euro-Krise? Welche Euro-Krise?

Die Euro-Krise mag zwar im Rahmen der Trends den Euro zurück an deren unteres Ende geführt haben, doch von einer Krise des Euros darf man angesichts des langfristigen Chartbildes eigentlich gar nicht reden. Der Euro hat lediglich ein Niveau erreicht, welches er auch bereits in 2010 und sogar in 2008 erreicht hatte. Und damals gab es die Euro-Krise noch gar nicht. Der Euro hätte demnach sogar noch Platz nach unten, ohne das charttechnisch eine Katastrophe passiert wäre.

Long-Positionen können sich langfristig lohnen

Im Prinzip könnten sich besonders auf aktuellem Niveau erste Long-Positionen lohnen, die man in der Hoffnung auf ein erneuten Anstieg auf 1,33 EUR/USD (obere blaue Trendlinie) und später sogar auf 1,50 EUR/USD (oberes Ende der Seitwärtsrange) durchaus langfristig halten kann.

Bedenken Sie auch, dass die Verschuldung und die Konjunktur in den USA auch nicht viel besser ausschaut als in Europa. Doch darüber redet zur Zeit einfach nur niemand. Wussten Sie, dass in den USA mehr als 400 Banken seit 2008 bereits pleite gegangen sind?!


Ich wünsche Ihnen gute Gewinne
Sven Weisenhaus


von
Sven Weisenhaus
Sven Weisenhaus

Sven Weisenhaus handelt seit mehr als 10 Jahren Aktien, Zertifikate und inzwischen hauptsächlich CFDs. Im Wave Daily dreht es sich meist um Elliot Wellen.

Information zu alt? Chance verpasst? Geld verschenkt?


Artikel bewerten
Durschnittliche Wertung:
0 Sterne
Wertungen:
0 insgesamt
Artikel weiterempfehlen
Kommentar abgeben

* = Pflichtfeld, bitte unbedingt ausfüllen

Kommentare Kommentar abgeben