EUR/USD - Elliott-Wellen-Analyse
Sven Weisenhaus in Wave Daily zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 21. Mai 2010, 13:00 Uhr
ENL5454
Euro schwächelt trotz Milliarden-Hilfen
Die harten Sparmaßnahmen in der Eurozone werden das Wirtschaftswachstum über Jahre hinweg belasten. Und das erklärt auch, warum der Euro trotz des letzten riesigen Hilfspaketes dennoch sinkt. Langfristige Marktteilnehmer reduzieren ihr Euro-Engagement, weil Europa aufgrund der Sparmaßnahmen zukünftig ein deutlich geringeres Wirtschaftswachstum aufweisen könnte, als andere Währungsräume.
Übertreibung
Fundamental scheint die Abstrafung gegenüber dennoch deutlich überzogen. Die Eurozone steht finanziell nämlich aktuell noch deutlich besser da als die USA, Japan oder Großbritannien.
Elliott-Wellen-Analyse
Wir haben uns den Euro-Dollar-Chart nun „aus der Ferne", also den sehr langfristigen Chart, und mit Hilfe der Fibonacci-Retracements angesehen. Heute kommen wir nun endlich zur Elliott-Wellen-Analyse.
Ich gehe bei der Analyse der Charts eigentlich immer in dieser Reihenfolge vor.
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Zuerst das große Bild betrachten, um festzustellen, wo wir uns gerade befinden.
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Dann zeichne ich klassische Unterstützungs- und Widerstandslinien.
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Die Fibonacci-Retracements zeigen mir mögliche Kursziele für Gegenbewegungen an.
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Die Zählung der Elliott-Wellen komplettiert die Analyse.
(Quelle: CFX-Broker) EUR/USD-Chart, Tageskerzen
Am Mittwoch hatte ich Ihnen folgendes geschrieben:
„Seien Sie also vorsichtig aktuell, wenn Sie im Euro short sind. Es kann nun sehr schnell zu einer sehr heftigen Gegenbewegung kommen. Der Euro kann sich immer noch über die Unterstützungen retten.“
Dem ist heute nichts hinzuzufügen. Die Elliott-Wellen-Analyse bestätigt den Eindruck. Ich hatte vor einiger Zeit ein Kursziel bei 1,35 EUR/USD ausgerufen. Ich halte dieses Ziel weiterhin für erreichbar.
Ich wünsche Ihnen ein erholsames langes Wochenende.
(Da am Montag Feiertag ist, erhalten Sie den nächsten Beitrag erst wieder am Mittwoch.)
Sven Weisenhaus
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