EUR/USD: ein Downgrade zu viel?
Miriam Kraus in Rohstoff Daily zum Thema Devisen & Devisenhandel
vom 7. Oktober 2011, 20:30 Uhr
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Nachdem FED-Chef Ben Bernanke am Dienstag mit seinen nach wie vor schwächelnden Aussichten für die US-Wirtschaft und dem Versprechen, falls erforderlich die Konjunktur mit weiteren Maßnahmen anzukurbeln (Hoffnung auf QE3), dem Euro schon Unterstützung bieten konnte, verhalf dann auch der scheidende EZB-Chef Trichet bei seiner gestrigen Abschluss-Medienkonferenz der Einheitswährung zu weiterem Anstieg.
Die EZB beließ, wie erwartet, den Leitzinssatz bei 1,5% und Trichet kündigte überdies ein Anleihenkaufprogramm in Höhe von 40 Milliarden Euro, sowie erweiterte längerfristige Kreditlinien zur Unterstützung der Banken an.
Dies mag kurzzeitig für Verunsicherung gesorgt haben, sorgte aber schließlich dafür, dass EUR/USD heute sogar bis auf 1,3523 in der Spitze steigen konnte.
Doch, dass die Sorgen um die Eurozone keineswegs vorbei und schon gar nicht vergessen sind, zeigt der Einbruch ab heute Nachmittag, entlang der Abstufung der Kreditwürdigkeit Italiens und Spaniens nun auch noch durch Fitch.
EUR/USD (1 Stunde)
Quelle: CFX-Trader
Aktuell notiert EUR/USD bei 1,3393. Ein Rückgang in den Bereich um 1,3305 ist möglich, wobei ein Bruch weitere Abwärtspotenzial in Richtung der 1,3255 nach sich ziehen könnte. Widerstände ergeben sich bei 1,3450 und 1,3515.
So long liebe Leser..damit verabschiede ich mich für diese Woche und freue mich, wenn wir uns am kommenden Montag wiederlesen zum Rohstoffe Wochenrück- und Ausblick....ich wünsche Ihnen noch ein schönes und erholsames Wochenende...liebe Grüße...
Ihre Miriam Kraus
